Steinbrucharbeiter im Gesteinsstaub, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Steinbrucharbeiter im Gesteinsstaub, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-CD121F

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On the image

Ein Mann mit Schutzhelm steht allein auf dem Boden des Steinbruchs, Staub zieht an ihm vorbei wie Wetter, bei einer Arbeit, die in den 1960er Jahren weniger mit einer Sicherheitseinweisung als mit einem Achselzucken und einer Schaufel begann. Irgendwo über ihm schneidet eine Drahtsäge durch die Felswand, so schnell, wie es die Geologie erlaubt, also langsam, und das über die Grube gespannte Kabel leistet mehr von der eigentlichen Arbeit als jeder, der im Bild zu sehen ist.

Der Stein selbst ist der Sinn der ganzen Unternehmung, in Platten von der Größe eines Autos geschnitten und gestapelt mit der beiläufigen Zuversicht von Männern, die davon ausgingen, dieser Steinbruch werde auch in fünfzig Jahren noch bestehen. Niemand auf diesem Bild denkt an Fotografien; man denkt an Tonnage, Fristen und daran, den nächsten Block herauszuholen, bevor sich der Staub genug legt, um zu sehen, wie viel noch zu tun bleibt.

Er steht genau im Zentrum einer Maschine, die so groß ist, dass sie längst nicht mehr wie eine Maschine aussieht, sondern wie eine Landschaft, die jemand absichtlich umgestaltet hat, und er ist der einzige Teil davon, der müde werden kann.

The historian's note

Der Abbau von Naturstein im Tagebau war bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Industrie im Osten und Mittleren Westen der Vereinigten Staaten und lieferte Werkstein für Bauwesen, Denkmäler und Pflasterarbeiten. Die hier sichtbare Drahtseil-Schneidmethode, bei der ein Stahlkabel über die Steinbruchwand gespannt und unter Spannung hin- und herbewegt wird, war eine Standardtechnik zur Trennung großer Blöcke vom Grundgestein, bevor sich Diamantdraht- und Hydraulikspaltgeräte weiter durchsetzten.

Sicherheitsausrüstung im Steinbruchbetrieb war in dieser Zeit im Vergleich zu späteren Standards minimal; der gezeigte Schutzhelm spiegelt eine Branche wider, die erst begann, Schutzausrüstung zu formalisieren, lange vor dem Occupational Safety and Health Act von 1970, der die bundesweite Arbeitsschutzregelung in den Vereinigten Staaten einführte.

Solche Steinbrüche waren bedeutende regionale Arbeitgeber, oft über Generationen familiengeführt oder an ein einziges Steinunternehmen gebunden, und das auf Bildern wie diesem sichtbare Ausmaß des Abbaus spiegelt Jahrzehnte kontinuierlicher Förderung an ein und demselben Standort wider.

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