Granitschuttung und Staubecken, Staudammbaustelle 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Granitschuttung und Staubecken, Staudammbaustelle 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-9590BB

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On the image

Jemand schaute sich in den 1960er Jahren eine Stauseeböschung an und beschloss, dass die Antwort auf Erosion ganz einfach mehr Stein war – in Stücken, die kein einzelner Mann heben konnte, und tonnenweise aufgeschüttet, bis die Böschung aufgab zu protestieren. Das ist Wasserbaustoff, jene Ingenieursleistung, die keine Instandhaltung braucht und kein cleveres Design, nur genug Gewicht, um das Wasser zuerst müde zu machen. Der Quaderstein im Vordergrund, flach zersägt und glatt wie eine Arbeitsplatte, war wahrscheinlich als Arbeitsplattform für die Mannschaft gedacht – der Beweis, dass auch brutale Infrastruktur eine saubere Arbeitsfläche braucht.

Dahinter verteilt sich das Steinbruchgeröll über hundert Yards, jeder Block von einer Grube herbeigeschafft und mit der Zuversicht fallgelassen, dass Beton und Granit jeden Ausschuss überleben würden, der irgendwann fragte, warum es gebaut wurde. Das stille blaue Wasser, das in der Lücke sitzt, sieht beinahe dekorativ aus, aber es ist wirklich nur dort, wo der Stein zu Ende ging. Niemand, der hier fotografierte, machte sich Gedanken um die Aussicht; sie dokumentierten Tonnage, keine Landschaft.

Die Bäume am Waldrand tun, was Bäume immer getan haben – das ganze Projekt ignorieren. In ein paar Jahrzehnten wird der Stein gesetzt sein, verschlammt und leicht grünlich, und jemand wird es natürlich nennen.

The historian's note

Das Foto dokumentiert ein Wasserkontrollbauprojekt Mitte der 1960er Jahre, höchstwahrscheinlich eine Stauseeablaufanlage oder Staudammauflager mit Granitschottung aus dem Steinbruch. Diese Methode der Böschungssicherung war standardmäßig bei U.S. Army Corps of Engineers und staatlichen Gewinnungsprojekten während des Nachkriegs-Staudammbau-Booms üblich, als großflächige Steinaufschüttung zur Erosionsbekämpfung an Abflussanlagen, Böschungen und Auslasskanälen verwendet wurde.

Der bearbeitete und gefugte Granitquader im Vordergrund deutet darauf hin, dass die Baustelle einen Steinbruch an oder in der Nähe des Ortes hatte, der Stein direkt für die Aufschüttung lieferte, anstatt ihn von weit her zu transportieren. Schottungsbauten diesen Ausmaßes waren typischerweise mit großen Gemeinschaftsbauprojekten verbunden, die in diesem Jahrzehnt durch föderale oder staatliche Infrastrukturprogramme finanziert wurden.

Keine Erkennungszeichen, Beschilderung oder Personal sind sichtbar, um das spezifische Projekt oder seinen Standort zu bestätigen.

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