Bucyrus-Erie-Schaufelbagger an einem Kalksteinbruch, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Bucyrus-Erie-Schaufelbagger an einem Kalksteinbruch, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-03BF57

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On the image

Jemand stand am Rand eines offenen Steinbruchs und fotografierte die Maschine bei der Arbeit, was in den 1960er Jahren der ganze Sinn eines Steinbruchs war: nicht der Stein, sondern die Gewissheit, dass immer mehr Stein nachkommen würde. Das Bucyrus-Erie-Typenschild am Ausleger des Schaufelbaggers war keine Eitelkeit. Es war das Äquivalent eines in den Arbeitsmantel eingenähten Markennamens, angebracht, weil das Unternehmen, das die Bagger baute, wollte, dass jeder Steinbruch in Amerika wusste, wessen Stahl ihren Abraum bewegte.

Die abgetragene Sohle aus blassem Kalkstein und der darunter stehende, eisenhaltig verfärbte Wassertümpel sind der gewöhnliche Rückstand des Abbaus, die Art von Szene, die niemand ihrer Schönheit wegen fotografierte und die dennoch jeder fotografierte, meist für eine Versicherungsakte oder einen Unternehmensbericht. Der Baumsaum dahinter markiert, wo die Genehmigung des Steinbruchs oder die Geduld irgendjemandes endete. Wer auch immer diesen Bagger bediente, ging davon aus, dass der Stein die Maschine überdauern würde; meist kam es anders.

Die rohen Platten im Vordergrund, entlang derselben Schichtfläche abgeschert, zeugen von Sprengungen, die mit mehr Zuversicht als Präzision ausgeführt wurden, eine Gewohnheit jener Zeit, in der Sprengstoff billiger war als sorgfältige Ingenieurskunst. Niemand im Steinbruchmanagement der 1960er Jahre dachte an Rekultivierungsgesetze, denn davon gab es größtenteils noch keine. Diese geflutete Grube war schlicht das Problem von morgen, heute fotografiert.

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