Antikes Doppeldecker-Flugzeugtreffen auf Grasplatz, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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United States, Midwest antique aircraft fly-in

Antikes Doppeldecker-Flugzeugtreffen auf Grasplatz, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-BD5BC1

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On the image

Das Flugzeug vorne, Registrierung N185L, ist ein restauriertes offenes Doppeldecker-Cockpitflugzeug der Art, das einst eine Generation von Armeekadetzen zum Fliegen beigebracht hat und dann zwanzig Jahre lang in irgendwelchen Scheunen verfiel. In den 1960er Jahren hatte sich eine kleine Schar von Männern entschieden, dass diese Maschinen es wert waren, bewahrt zu werden, und sie bewiesen es, indem sie sie auf Grasplätze wie diesen fuhren und stundenlang in kurzärmeligen Hemden um sie herumstanden, als würden sie einen Gebrauchtwagen statt ein fliegendes Antiquum begutachten.

Dahinter ist das Feld von Flügelspitze zu Flügelspitze mit mehr derselben Idee in verschiedenen Farbschemata ausgefüllt – silber und rot, blau und gelb –, jedes einer von irgendjemandem zur Ruhestand gestaltete Projekt oder Sonntags-Leidenschaft. Die Zelte entlang der Baumreihe waren die gesamte Infrastruktur, die solche Zusammenkünfte damals brauchten: keine Hangars, keine Zäune, nur ein gemähtes Weideland und das Ehrensystem.

Niemand in der Menge beobachtet etwas, das fliegt. Das war die andere Hälfte des antiken-Flugzeugs-Hobbys dieser Ära – der Teil, in dem der Sinn einfach darin bestand, die Maschine wieder zum Laufen gebracht zu haben und sie lange genug in der Sonne stehen zu lassen, damit Menschen die Arbeit bewundern konnten.

The historian's note

Die Szene dokumentiert ein antikes Flugzeugtreffen des Typs, der in den Vereinigten Staaten ab den 1950er Jahren organisiert wurde, als Gruppen wie die Antique Airplane Association und die Experimental Aircraft Association damit begannen, informelle Zusammenkünfte auf Graslandebahnen zu veranstalten, um privat restaurierte Flugzeuge aus der Vor- und unmittelbaren Nachkriegszeit zusammenzubringen. Diese Veranstaltungen unterschieden sich von militärischen Flugschauen und betonten statische Ausstellung und handwerkliche Kunst statt Leistungsflüge.

Das gezeigte Doppeldecker-Flugzeug mit Registrierung N185L entspricht einem offenen Waco-Typ-Schulungs-Cockpitflugzeug aus den 1930er-40er Jahren, einem Design, das nach dem Zweiten Weltkrieg in großem Umfang überschüssig war und anschließend von Privatrestauratoren billig erworben wurde. Flugzeuge dieser Klasse bildeten das Rückgrat der frühen Hobbykultur der Luftfahrt-Antiken im amerikanischen Mittleren Westen.

Solche Flugzeugtreffen auf unbefestigten Feldern mit minimalen Einrichtungen waren die direkte Vorstufe zu den größeren organisierten Flugschauen und Museumssammlungen, die in den folgenden Jahrzehnten folgten.

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