Gelber Piper Cub und Piloten auf einem Grasstreifen, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Gelber Piper Cub und Piloten auf einem Grasstreifen, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-4FEC95

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On the image

Jemand ist gerade gelandet oder wird es in Kürze tun, und die ganze Angelegenheit wird mit der ungehetzten Sicherheit von Männern durchgeführt, die genau wissen, wie sich ein Continental-Motor anhört, wenn er richtig läuft. Das Flugzeug selbst ist ein Piper Cub, jener bestimmte Gelbton, Jahrzehnte früher von einer Marketingabteilung ausgewählt und dann von niemand, der einen besaß, je wieder in Frage gestellt. Ein Stoffflügelschlepper wie dieser verlangte von einer Landebahn nichts als Gras und ungefähr genug davon, weshalb eine Kuhweide mit einem geparkten Auto am Rand als Flugplatz dienen konnte.

Die beiden Männer am Flügelende führen die Unterhaltung, die Piloten nach der Landung immer führen – die, in der der Flug ein zweites Mal für ein Publikum erzählt wird, das beim ersten Mal nicht dabei war. Eine dritte Gestalt, kleiner, wartet ein wenig abseits, wie Nicht-Piloten das auf kleinen Flugplätzen tun, in dem Verständnis, daß das Flugzeug sie in diesem Gespräch überrangt. Niemand hat es eilig, denn in der Allgemeinen Luftfahrt der 1960er Jahre hatte niemand wirklich je Eile.

The historian's note

Das gezeigte Flugzeug ist ein Piper J-3 Cub oder ein nahes Nachkriegsderivat, ein leichtes zweisitziges Eindecker, das von den 1930er Jahren bis zu den 1940er Jahren gebaut wurde und in den 1960er Jahren noch in weit verbreiteter privater Nutzung war. Seine stoffbespannte Bauweise, das Spornradfahrwerk und das fabrikstandard-gelbe Anstrichschema waren charakteristisch für den Typ, der zum häufigsten Trainer- und Privatflugzeug des amerikanischen Freizeitflugverkehrs der Ära wurde.

Grasstreifen wie der gezeigte waren typisch für kleine private und Vereinsflugplätze in den Vereinigten Staaten in dieser Zeit, bevor Betonflugplätze für Allgemeine Luftfahrt verbreitet wurden. Solche Plätze hatten oft keine formalen Einrichtungen außer einem gemähten Streifen und Platz zum Parken eines Autos, was die informelle, kostengünstige Kultur des Hobbyflugverkehrs der Zeit widerspiegelt.

Die am Flügel sichtbaren Registrierungsbuchstaben folgen der U.S.-Zivil-Flugzeug-Nummernvergabe, die mit N beginnt und seit den 1920er Jahren Standard und noch heute in Gebrauch ist.

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