Rock Hunters Scrambling a Desert Slope, American Southwest, 1960s — Archive & Atlas
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American Southwest desert

Rock Hunters Scrambling a Desert Slope, American Southwest, 1960s — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-D19369

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On the image

Der Mann vorne trägt einen Gehstock und die Körperhaltung von jemandem, der ohne großen Anhalt beschlossen hat, genau zu wissen, wohin dieser Grat führt. Er ist gekleidet wie für eine Sonntagsbesorgung statt zum Klettern, Crèmehosen inbegriffen, was für den Hobbygeologen der Ära Standard war – einen Enthusiasten, der Geologie als etwas behandelte, das man in bereits vorhandenen Kleidern betreiben konnte.

Hinter ihm kriechen zwei weitere Kletterer auf allen vieren herum und arbeitend sich die lockere Geröllhalde mit den Händen hinauf, nachdem sie offenbar die Planungsphase ganz übersprungen hatten. Wüstensucherei nach Mineralien und Fossilien war ein echtes Hobby der Mitte des Jahrhunderts, vermarktet an Wochenend-Enthusiasten durch Clubnewsletter und Tankstellen-Steinläden, und es belohnte jedes Mal Begeisterung über Technik.

Niemand hier hat ein Seil, einen Helm oder einen zweiten Gedanken zur Steilheit der Halde, denn in der Freizeitsgeologie der 1960er Jahre war die einzige erforderliche Ausrüstung Selbstvertrauen und die Bereitschaft, ein gutes Paar Schuhe zu ruinieren.

The historian's note

Die Freizeitgeologie und das Sammeln von Fossilien durch Amateure expandierten in den Jahrzehnten nach dem Krieg schnell im American Southwest, getrieben durch neuen Zugang zu Highways, überschüssiges Campingequipment und eine Hobbykultur organisiert um lokale Edelstein- und Mineraliengesellschaften. Wochenendtrips in Wüstenbadlands und erodierten Hillsides waren häufige Familien- und Clubaktivitäten, oft mit minimaler Spezialausrüstung unternommen.

Die Szene dokumentiert diesen informellen, nicht-professionellen Stil der Feldarbeit, der typisch für die Periode war: Teilnehmer in Alltagskleidung, Handwerkzeuge statt technischer Ausrüstung, und eine steile unmarkierte Halde, gewählt wegen ihres freigelegten Gesteins statt wegen Leichtigkeit des Zugangs. Solche Ausflüge hinterließen private fotografische Aufzeichnungen statt institutioneller, da das Sammeln freizeitorientiert war und selten an eine vermessene oder genehmigte Stätte gebunden war.

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