Großer Tagebau, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Großer Tagebau, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-FFABD8

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On the image

Jemand beschloss, dass ein Stück des Planeten zu viel Gestein und zu wenig Metall enthielt. Die Lösung bestand aus großen Lastwagen und einer systematischen Demontage der Landschaft, Schicht für mühsame Schicht, unter der Annahme, dass Berge lediglich unbequeme Verpackung für wertvolle Mineralien seien.

Die Terrassen zeigen den methodischen Ansatz, jeder Schnitt ein Zeugnis von Ingenieuren, die glaubten, die Natur verbessern zu können. Maschinen in der Größe kleiner Gebäude bewegten Erde herum und schufen neue, vorübergehende Topographien für schnelle Gewinne.

Diese Art von Betrieb verkörperte eine gewisse Zuversicht hinsichtlich unendlicher Ressourcen und endlicher Konsequenzen. Die Luftqualität mag eine untergeordnete Rolle gespielt haben, doch der Quartalsbericht war von größerer strategischer Bedeutung.

The historian's note

Dieses Bild zeigt eine großangelegte Tagebauoperation, eine häufige Methode zur Gewinnung von Mineralien wie Kupfer, Eisen und Kohle. Die terrassen artig ausgebildete Landschaft ist charakteristisch für diese Technik, die darauf ausgerichtet ist, systematisch Abraum zu entfernen und Lagerstätten zugänglich zu machen.

In den 1970er Jahren war der Tagebau eine dominierende Kraft der globalen Rohstoffgewinnung. Diese Betriebe waren zwar äußerst effizient bei großen, flachen Lagerstätten, sind aber für erhebliche Umweltauswirkungen bekannt, darunter Lebensraumzerstörung, Wasserverschmutzung und umfangreiche Landschaftszerstörung.

Bedenken hinsichtlich der langfristigen ökologischen Folgen solch großflächiger industrieller Praktiken begannen in dieser Zeit öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen, was in den folgenden Jahrzehnten zu strengeren Umweltvorschriften führte.

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