Geologische Exkursion an einem bemalten Badlands-Aufschluss, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Colorado Plateau badlands, American Southwest

Geologische Exkursion an einem bemalten Badlands-Aufschluss, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-E3C7AD

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On the image

Jemand ist eine lange Strecke gefahren, um eine Felswand zu berühren, was der ganze Sinn der Feldgeologie ist und der Grund, warum Geologen selten zweimal zu Partys eingeladen werden. Der Mann im karierten Hemd beugt sich mit studierter Konzentration vor, als wolle er gleich das Wort »Stratigraphie« aussprechen, eine Hand auf den geschichteten Ton gepresst, als überprüfe er, ob die Geschichte noch warm ist.

Sein Begleiter hat einen gegenteiligen Ansatz zur Feldarbeit gewählt, nämlich sein Hemd auszuziehen, die Hände in die Hüften zu stemmen und die Felsformation den Rest erledigen zu lassen. Sonnenbrillen bei beiden Männern deuten darauf hin, dass die Sonne etwas tat, das die rosa Bentonit-Hügel zu ertragen gebaut waren, menschliche Haut aber nicht. Niemand in der Feldgeologie der 1960er Jahre trug Sonnencreme, nach der Theorie, dass sowohl eine Sonnenbräune als auch eine Gesteinsprobe acceptable Andenken waren.

Die Felswand hinter ihnen ist das eigentliche Motiv: eine Wand aus erodiertem Ton, gebändert in Oxidrot und Grau, die sich mehrere Millionen Jahre lang zu etwas arrangiert hatte, an das sich zwei Männer in Blue Jeans einfach für eine Aufnahme lehnen konnten. Nur einer von ihnen scheint sich bewusst zu sein, dass der Aufschluss das Foto, die Jeans und möglicherweise die Abteilung, die sie dorthin schickte, überdauern wird.

The historian's note

Der gezeigte Aufschluss ist eine Badlands-Formation aus geschichtetem Ton und Tonstein, dessen Farbvariation durch Eisenoxidation und wechselnde Ablagerungsbedingungen in antiken Auenebenen- oder Seesedimenten verursacht wird. Solche Formationen, die in der amerikanischen Südwestregion und dem inneren Westen verbreitet sind, waren während des zwanzigsten Jahrhunderts häufig Gegenstand von Universitäts- und Regierungsgeologischen Vermessungen, geschätzt dafür, dass sie lange stratigraphische Sequenzen ohne Bohrungen freilegte.

Feldtrupps der 1960er Jahre kombinten regelmäßig Unterrichts- und Forschungszwecke und schickten Studenten und Junggeologen los, um Schnitte aufzunehmen, Proben zu sammeln und Typuslokale für spätere Referenzen zu fotografieren. Die Lässigkeit der Kleidung hier sowie das Fehlen von Schutzausrüstung spiegeln die Standardpraxis der Zeit wider, nicht irgendeiner bestimmten Institution oder Expedition, da Sicherheitsprotokolle für Sonnenexposition und Standortzugang zu jener Zeit minimal waren.

Ohne erkennbare Standortmarke oder Vermessungsetikett können die spezifische Formation und Expedition nicht mit Sicherheit benannt werden, obwohl die Sedimentbänderung und Tonzusammensetzung mit badlands-typischem Gelände konsistent sind, das in Kreidezeitliche oder tertiäre Ablagerungen in der Colorado Plateau-Region zu finden ist.

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