Ammonitenfossil in Kalkstein, Studie eines Amateurgeologen, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Ammonitenfossil in Kalkstein, Studie eines Amateurgeologen, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-4908C3

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On the image

Jemand rückte mit einem Makroobjektiv und einer Rolle Diafilm nahe heran, um einen eingerollten Ammoniten festzuhalten, eingebettet in grauen Kalkstein — die Art von Fund, die einen Wochenend-Steinesammler in den 1960er Jahren in einen Zustand stillen Triumphs versetzen konnte. Amateurpaläontologie war damals ein respektables Hobby, komplett mit Steinhammer, Bestimmungsbüchern und der Überzeugung, dass ein am Sonntagsspaziergang gefundenes Fossil irgendwie ehrlicher verdient war als eines, das man einem Händler abkaufte.

Die gerippte Spirale des Ammoniten hebt sich scharf vom weicheren, wassererodierten Gestein ringsum ab — Beweis dafür, dass dieses bestimmte Meerestier seit rund zweihundert Millionen Jahren tot ist und dennoch seine Form besser bewahrt als die meisten Dinge, die absichtlich sterben. Kleinere Fragmente drängen sich in den unteren Ecken und legen nahe, dass die gesamte Platte eher Fossil als Gestein war, doch der Fotograf entschied offenkundig, dass eine gute Spirale mehr wert war als ein unübersichtliches Sortiment an Schalenstücken.

Niemand vermerkte, aus welchem Steinbruch oder von welchem Strand dies stammte, was typisch war für die Amateursammler jener Zeit, die beim Exemplar selbst penibel, bei der Herkunft jedoch fast mutwillig vage waren. Das Ergebnis ist ein Fossil, das perfekt dokumentiert und geografisch nun nicht mehr nachvollziehbar ist — ein kleines Denkmal dafür, wie ernst man sein Hobby nahm und wie beiläufig die Papierarbeit.

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