Geologenhammer auf Schutthalde, Feldvermessung der 1950er Jahre — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
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Geologenhammer auf Schutthalde, Feldvermessung der 1950er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1950–1959

AA-2026-80D29D

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On the image

Jemand legte einen Geologenhammer auf einen Hang aus zerbrochenem Schutt und ging davon, um in einem Notizbuch nachzuschlagen – so, wie Feldgeologen es taten, bevor jemand auf die Idee kam, eine Probe zu markieren, ohne dafür eine Stunde lang auf sein einziges Werkzeug zu verzichten. Der abgenutzte Holzgriff und der pickelförmige Kopf des Hammers weisen ihn als Standardausrüstung staatlicher Vermessungsdienste oder universitärer Expeditionen aus, ein Gegenstand, den ein Mann eine ganze Karriere lang am Gürtel trug, ohne ihn je absichtlich zu fotografieren.

Das Geröll selbst ist eigentlich das Motiv, auch wenn niemand, der diese Aufnahme arrangierte, das so gesagt hätte. Kantig, unverwittert, frisch aus einem größeren Aufschluss gebrochen, ist es genau die Art von Trümmern, die einem geschulten Auge verriet, ob der Berg darüber aus Granit, Schiefer oder etwas bestand, das eine Abhandlung wert war. In den 1950er Jahren beruhte dieses Urteil noch auf einem Hammer, einer Handlupe und der Bereitschaft eines Mannes zu klettern.

Der Hammer im Bild übernimmt die Aufgabe, die eine moderne Fotografie einem gedruckten Maßstab überlassen würde: Er verleiht dem Gestein, das sonst wie jeder andere Haufen grauen Steins aussieht, Größe und Kontext. Es ist eine kleine, praktische Eitelkeit: Beweis, dass der Vermesser dort war, ohne sich je selbst ins Bild setzen zu müssen.

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