Western US Road Trip Map, 1970er — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
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Western United States

Western US Road Trip Map, 1970er — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-10C7AF

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On the image

Diese Karte dokumentiert die Art von ehrgeiziger mehrteiliger Roadtrip-Route, die in den 1970ern wie eine gute Idee erschien, bevor jemand wirklich verstand, was ein »langes Fahren mit Kindern« bedeutete. Sie zeichnet einen gewundenen Kurs durch den amerikanischen Westen und verbindet jeden Nationalpark und jeden Landmark, den eine Familie in zwei Wochen Sommerurlaub unterbringen konnte. Die Annahme war, dass das Ziel die Fahrt immer rechtfertigte.

Von Hand gezeichnete Routen verbinden Städte wie Salt Lake City und Denver mit dem Grand Canyon und Mount Rushmore und deuten auf ein hohes Maß an Engagement für geografische Eroberung hin. Kleine Flugzeuge, die entlang gestrichelter Linien verteilt sind, deuten darauf hin, dass die primäre Methode, um die Weite Amerikas zu erfahren, auch mit dem Aufkommen von Flugverkehr noch immer das Auto war, gelegentlich unterbrochen durch kurze Flüge, um die Monotonie des Fahrens zu unterbrechen.

Die gesamte Präsentation mit ihren fröhlich gezeichneten Landmarks und verschlungenen Wegen sollte Reisenden versichern, dass eine Fahrt über einen halben Kontinent einfach eine Frage des Verbindens von Punkten war. Sie versprach Abenteuer, aber in einem sorgfältig vorverpackten, vollständig autorisierten Format, ähnlich wie das Leben selbst.

The historian's note

Dieses Objekt ist ein Ausschnitt aus einer gedruckten Reisekarte oder Broschüre aus den 1970ern, die empfohlene Tourenrouten durch den Westen der Vereinigten Staaten zeigt. Es hebt beliebte Nationalparks und Städte hervor, darunter Yellowstone, Grand Canyon, Salt Lake City und Denver.

Solche Karten waren gängige Werbematerialien für Reisebüros, Automobilverbände oder regionale Tourismusbehörden in einer Zeit, in der privater Autoverkehr für Freizeit vorherrschend war. Sie lieferten visuelle Orientierungshilfen für mehrteilige Roadtrips und betonten oft landschaftlich reizvolle Routen und bedeutende Attraktionen. Das Vorhandensein von Fahrtrouten und Flugzeugsymbolen deutet auf einen sich entwickelnden multimodalen Ansatz zur Urlaubsplanung hin.

Diese Materialien spiegeln die Marketingstrategien und Reisetrends des mittleren bis späten 20. Jahrhunderts wider, bevor digitale Navigation und Online-Reiseplanung weit verbreitet waren. Sie dienten als primäre Werkzeuge zur Erstellung von Reiserouten und formten die öffentliche Wahrnehmung von zugänglichen Touristenzielen und der Praktizität von Fernreisen mit Familie.

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