Granitbruch-Inspektionsgruppe, New England, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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New England granite quarry

Granitbruch-Inspektionsgruppe, New England, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-C2040F

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On the image

Fünf Männer stehen am Rand eines Granitbruchs und tun das, was Männer in Schutzhelmen seit jeher am Rande eines großen Lochs tun: hinunterblicken mit der überlegten Sicherheit von Menschen, die davon ausgehen, dass das Gestein vollständig verstanden wurde. Unter ihnen hat der verlassene Abbau sich mit Grundwasser zu einem Grünton gefüllt, den kein Ingenieur je auf einen Bauplan gezeichnet hätte – Beweis dafür, dass die Natur, sobald der Abbau stoppt, die Grube als Teich zurückerobert, ob das jemand geplant hat oder nicht.

Ein verrostetes Stück Kabel liegt nutzlos auf dem Absatz gerollt, und ein Ölfass steht daneben – die zwei ehrlichsten Objekte im Bild, da keines so tut, als wäre der Betrieb noch aktiv. Die Männer, gekleidet in die karierten Hemden und Arbeitshosen eines Jahrzehnts, das den Begriff »Casual Friday« noch nicht erfunden hatte, scheinen entweder eine Sicherheitsüberprüfung oder eine Immobilientour durchzuführen – aus dieser Entfernung sind die beiden Aktivitäten kaum auseinanderzuhalten.

Granit aus Brüchen wie diesem hier hat die Gerichtshäuser und Bordsteinkanten von hundert Städten gebaut, abgebaut von Arbeitergruppen, die davon ausgingen, dass das Gestein eher zu Ende gehen würde als der Markt. Blickt man jetzt auf das stille grüne Wasser, ist klar, welches zuerst zu Ende ging.

The historian's note

Granitabbau war von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine große Regionalindustrie in ganz New England, mit großen Tagebau-Operationen, die Naturstein für Denkmäler, Gebäude und Bordsteinkanten in der gesamten nordöstlichen Vereinigten Staaten lieferten. Viele Brüche, die einmal über ihre rentable Tiefe hinaus abgebaut wurden, wurden verlassen und füllten sich natürlich mit Grundwasser, wobei die charakteristischen türkis-grünen überfluteten Brüche entstanden, die heute noch in der Region sichtbar sind.

Bis in die 1960er Jahre hatten sich mehrere dieser Stätten von aktiven Abbaubetrieben zu Inspektions-, Verwertungs- oder späteren Freizeitanlagen gewandelt, und Besuche durch kleine Gruppen von Arbeitern oder Beamten, wie hier gezeigt, waren üblich, wenn Betreiber verbliebene Steinreserven bewerteten oder die Bedingungen eines Bruchs vor der Schließung evaluierten. Das verrostete Kabel und das Fass am Standort sind typisch für Bruchstellen in dieser Übergangsphase zwischen aktiver industrieller Nutzung und Aufgabe.

Der spezifische Bruch auf dem Bild wurde nicht namentlich identifiziert, aber sein Ausmaß und die freigelegten Granitflächen stimmen mit den großen Handelsbrüchen überein, die in Staaten wie Vermont, Massachusetts und Maine während dieser Ära betrieben wurden.

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