Überfluteter Steinbruch, 1960er Jahre — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
Depth is precomputed and interpretive — the scene falls back to the flat image where a browser can't render it.

Überfluteter Steinbruch, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-130517

The Archivist
Ask about this image
Archivist
Sign in to ask the Archivist about this image.
Step into the scene
Off by default. Turning it on lets the image respond to your cursor with a shallow sense of depth, rebuilt from a depth map computed when the image was catalogued. It is an interpretation for looking, not a measured 3D model — and it falls back to the flat image where the browser can't render it.

On the image

Jemand hat dieses Loch mit dem zuversichtlichen Annahme gegraben, dass das Gestein darunter mehr wert sein würde als das Loch je sein könnte. Das ist der gesamte Geschäftsplan des Steinbruchbetriebs, und er funktioniert bis genau zu dem Punkt, an dem die Ausgrabung unter den Grundwasserspiegel geht, woraufhin das Unternehmen leise zu einem See statt zu einer Mine wird. Die Wände aus rohem Geröll erheben sich auf beiden Seiten immer noch genau so, wie die Sprengung sie hinterlassen hat – ein Beweis dafür, dass damals niemand an Drainage dachte.

Das Wasser hat dieses unwahrscheinliche gesättigte Blau, das entsteht, wenn mineralreiches Grundwasser ungestört in einer steinernen Schüssel liegt, ohne dass eine Strömung es trüben würde – das ist die Art, wie die Natur ein Industrieversagen wie einen malerischen Aussichtspunkt aussehen lässt. Birke und Buschwerk haben bereits begonnen, das lose Geröll an der Uferlinie zu besiedeln, sie ziehen dort ein mit der Geduld eines Vermieters, der weiß, dass der Mieter nicht zurückkommt. Niemand hat sie gepflanzt; sie haben die Aufgabe nur bemerkt, bevor die Papierarbeit nachgezogen ist.

Was bleibt, ist eine Landschaft, die zwei Jobs gleichzeitig macht – leise ein schöner Ort wird, während sie noch sichtbar das Loch ist, das Männer einst für Geld in einen Berghang geschlagen haben. Die Männer, die darin arbeiteten, beabsichtigten wohl mit Sicherheit nicht, einen See zu hinterlassen, aber das ist, was Extraktion immer hinterlässt, sobald die Extraktion stoppt.

From the community

Identifications, corrections, and discussion from readers — reviewed by a librarian before appearing here.

Sign in to add an identification, correction, or comment.

No notes yet — be the first to add what you know about this image.

Archive & Atlas — The Archive AA-2026-130517 · jpg · Open