Kohleaufbereitungsanlage und Förderband, Pennsylvania Anthrazitregion, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Pennsylvania anthracite coal region

Kohleaufbereitungsanlage und Förderband, Pennsylvania Anthrazitregion, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-8D1579

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On the image

Jemand hat eine Kamera auf die Spitze eines Schlackenbergs geschleppt, um diese Aufnahme zu machen – ein Zeichen dafür, dass sich die Anlage darunter zu zeigen lohnte. Die Förderanlagen im Vordergrund dienten dazu, zerkleinerte Kohle und Gesteinsbrocken von einem Haufen zum anderen zu bewegen, eine Aufgabe, die in den 1960er Jahren noch Männer, Zahnräder und einen gewissen Glauben an die Wirtschaftlichkeit der Ausrüstung erforderte.

Im Tal stehen das Brecher-Gebäude und sein einzelner Schornstein dort, wo die Bäume gerade soweit gerodet wurden, um Platz für Industrie zu schaffen. Die umliegenden Hügel bemühen sich, unberührt auszusehen. Sie sind aber nicht unberührt. Die blassen Narben entlang der Bergkämme sind alte Tagebaustreifen – genau die Art von Dingen, die ein Bergbauunternehmen in diesem Jahrzehnt als annehmbare Geschäftskosten ansah und die eine künftige Generation als Sanierungsprojekt betrachten würde.

Niemand auf diesem Foto denkt an diese künftige Generation. Alle denken an Tonnagen, und der Schornstein stößt immer noch Rauch aus – in der Kohleindustrie der 1960er Jahre ein gutes Zeichen.

The historian's note

Diese Szene dokumentiert einen typischen Kohleaufbereitungsbetrieb der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in der Anthrazitregion des Nordostens von Pennsylvania, einem Gebiet, das bis in die 1960er Jahre über ein Jahrhundert lang kontinuierlich abgebaut wurde. Das Brecher-Gebäude mit Schornstein verarbeitete Rohanthrazit, sortierte ihn nach Größe und Qualität und bereitete ihn zum Versand vor, während die Förderanlagen und Schlackenberge im Vordergrund auf einen aktiven Tagebau oder eine Schlackenbankoperation hindeuten, die verbliebene Kohle aus Abfallmaterial früherer Tiefbauschächte gewannen.

In diesem Jahrzehnt befand sich die Anthrazitindustrie in steilem Niedergang, verdrängt durch billigere Bitumenk ohle, Erdgas und Öl. Viele Betriebe überlebten nur noch durch Reaufbereitung von Schlackenbanken statt durch neue Tiefschächte. Die entwaldeten und terrassierten Hänge in der mittleren Entfernung spiegeln die Tagebauabbaupraxis dieser Epoche wider, die den Umweltschutzbestimmungen vorausging, die die Industrie im folgenden Jahrzehnt umgestalten würden.

Anlagen dieser Art, zusammen mit der umgebenden narbenbedeckten Landschaft, waren in den Grafschaften Luzerne, Schuylkill und Lackawanna während dieses Zeitraums weit verbreitet. Heute sind sie größtenteils verschwunden – entweder saniert oder ganz aufgegeben –, da die Industrie im späteren zwanzigsten Jahrhundert zusammenschrumpfte.

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