Ammonitenversteinerungen auf orangefarbenem Hintergrund, 1970er — Archive & Atlas
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Ammonitenversteinerungen auf orangefarbenem Hintergrund, 1970er — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-A21EDC

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On the image

Das Sammeln antiken Meereslebens war in den 1970er Jahren ein durchaus vernünftiges Hobby, besonders wenn es um Lebewesen ging, die praktischerweise auf ein Regal passten. Diese Ammonitenversteinerungen, Überreste mesozoischer Meere, wurden häufig wegen ihrer natürlichen Spiralgeometrie ausgestellt und verkörperten eine Faszination für die ferne Vergangenheit, die nicht unbedingt umfangreiche wissenschaftliche Ausbildung erforderte.

Die sorgfältige Anordnung auf einem kräftigen orangefarbenen Hintergrund deutet auf einen bewussten Versuch der Wohnzimmerdekoration oder eine einfache fotografische Dokumentation einer Sammlung hin. Der tiefe Schatten deutet auf eine einzelne, gerichtete Lichtquelle hin und erhebt bloße Steine zu Objekten milder Kontemplation.

Es war eine Zeit, in der das Universum noch von seinem Wohnzimmer aus erforscht werden konnte, sofern das Universum praktischerweise spiralförmige Artefakte hervorbrachte.

The historian's note

Dieses Bild zeigt zwei versteinerte Ammoniten, eine ausgestorbene Gruppe mariner Mollusken, die hauptsächlich während der Mesozoischen Ära aktiv waren (vor etwa 252 bis 66 Millionen Jahren). Ammoniten zeichnen sich durch ihre spiralförmigen Schalen aus, die häufig als Versteinerungen erhalten bleiben und von Paläontologen und Sammlern gleichermaßen geschätzt werden.

Die auf die 1970er Jahre datierte Fotografie spiegelt einen populären Trend dieser Zeit wider: das Sammeln und Ausstellen von naturwissenschaftlichen Objekten wie Versteinerungen, Mineralien und Muscheln als Dekorationselemente in Wohnräumen oder als Teil privater wissenschaftlicher Sammlungen. Die Wahl eines lebendigen orangefarbenen Hintergrunds ist ebenfalls charakteristisch für die ästhetischen Vorlieben der 1970er Jahre und wurde oft verwendet, um Objekte in der Stilllebenfotografie hervorzuheben.

Solche Ausstellungen trugen zu einem breiter gefächerten öffentlichen Interesse an Geologie und Paläontologie bei und machten wissenschaftliche Themen außerhalb formaler Museums- oder Akademieeinrichtungen zugänglich.

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