1975 Makrame-Garnplastik aus einem Frauenhandwerksprojekt — Archive & Atlas
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1975 Makrame-Garnplastik aus einem Frauenhandwerksprojekt — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-FD0211

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On the image

Ein kleiner, weißer Holzrahmen, wahrscheinlich ein umfunktionierter Stuhl oder eigens für diesen Zweck angefertigt, ist sorgfältig mit leuchtendem gelbem Makrame bedeckt. Diese Art des aufwendigen Verknotens war in den 1970er Jahren eine beliebte Freizeitbeschäftigung und führte oft zu Objekten, die sowohl dekorativ als auch manchmal rätselhaft in ihrer eigentlichen Bestimmung waren. Das Handwerk selbst erforderte Geduld und einen festen Glauben an den ästhetischen Wert von geknoteten Garnen.

Jemand hat hier erhebliche Anstrengungen unternommen und eine einfache Struktur in ein Zeugnis der weit verbreiteten DIY-Begeisterung dieser Epoche verwandelt. Das Muster ist komplex und zeigt eine Hingabe zur Beherrschung der Kunst des Halbschlags und der quadratischen Schlinge, Fertigkeiten, die einst weit verbreitet gelehrt und ausgeübt wurden. Es war eine Zeit, in der handwerklich gefertigte Objekte einen großen persönlichen Wert trugen, auch wenn die Massenproduktion billiger war.

Eine kleine handschriftliche Notiz, die teilweise auf einem der hölzernen Querbalken sichtbar ist, deutet darauf hin, dass dieses besondere Stück Teil eines "WOMEN'S C. D."-Projekts war, datiert auf "3-5-75." Dies verankert das Objekt fest in einem Gemeinschaftskontext, in dem gemeinsame Handwerksaktivitäten soziale Verbindung und ein greifbares Erfolgserlebnis boten und seine Stellung als quintessenzielles Artefakt der 1970er Jahre festigten.

The historian's note

Dieses Bild zeigt einen mit Makrame bedeckten Holzrahmen, charakteristisch für die in den Vereinigten Staaten in den 1970er Jahren beliebte Handwerksbewegung. Ein auf dem Objekt sichtbares handschriftliches Etikett mit der Aufschrift "WOMEN'S C. D. 3-5-75" gibt das genaue Datum 5. März 1975 an und deutet darauf hin, dass es aus einem Frauenprojekt zur Gemeindeentwicklung oder Handwerkstätigkeit stammt.

Makrame, die Kunst des Verknotens von Schnüren oder Garnen zu dekorativen Mustern, erlebte in den 1970er Jahren eine bedeutende Wiedergeburt. Diese Wiederbelebung sah die Technik auf eine breite Palette von Objekten angewendet, von funktionaler Heimdekoration wie Pflanzenhängern und Wandteppichen bis zu künstlerischeren oder skulpturalen Arbeiten, die ein breiteres kulturelles Interesse an handgefertigten Waren und persönlichem Ausdruck widerspiegeln.

Das Werk exemplifiziert das weit verbreitete Engagement in DIY-Handwerken während des Jahrzehnts und spiegelt einen kulturellen Wandel hin zur Eigenversorgung und dem Wert wider, der handgefertigten Objekten inmitten der wachsenden Verbraucherkultur beigemessen wurde. Gemeinschaftsgruppen und Werkstätten boten häufig Unterricht in solchen Handwerken an und förderten damit sowohl Kompetenzentwicklung als auch soziale Partizipation.

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