Sluice-Box-Gestell bei einem Seifenwaschbau der 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Sluice-Box-Gestell bei einem Seifenwaschbau der 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-F53BA0

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On the image

Jemand hat dieses Ding aus reinem Glauben gebaut. Eine hölzerne Rinne läuft bergab über eine Ansammlung ungleicher Pfähle, von denen die Hälfte noch Rinde trägt, und befördert Wasser und Geröll zu Setzrinnenkästen, die Gold so einfangen sollen wie eine Fliegengittertür Mücken. Das ganze Gebilde lehnt sich leicht zur Seite, so wie es eben jedes tut, wenn es von einem Mann konstruiert wurde, dem das Gold wichtiger war als die Geometrie.

Drei Zuschauer stehen auf der Straße in sauberer Kleidung und beobachten aus sicherer Entfernung, wie Menschen einem kontrollierten Brand zusehen. Sie werden sich dafür nicht dreckig machen. Der Seifenwaschbau in den 1960er Jahren hatte sich in zwei Kategorien aufgeteilt: Männer in Stiefeln, die noch daran glaubten, und alle anderen, die kamen, um die Männer in Stiefeln zu beobachten.

Das Becken unter einem hat die Farbe von schwachem Tee angenommen, die Farbe, die ein Bach annimmt, sobald jemand beschlossen hat, dass sein Bett mehr wert ist, durcheinander gewirbelt zu werden, als allein gelassen zu werden. Eine Ente schwimmt trotzdem hindurch, anscheinend ahnungslos, dass sie gerade jemandes Altersvorsorge durchquert.

The historian's note

Kleinere Seifenwaschbau-Betriebe bestanden in Teilen des amerikanischen Westens und Kanadas bis weit ins 20. Jahrhundert hinein, lange nachdem die großen Goldrausche des vorherigen Jahrhunderts vorbei waren. Statt Schachtbau nutzten diese Betriebe wasserbetriebene Setzrinnen-Systeme – genau die Art erhöhter hölzerner Rinnen und Setzrinnenkästen, die hier zu sehen sind –, um Geröll zu waschen und schwerere Goldpartikel durch Schwerkraft zu trennen.

In den 1960er Jahren waren viele solcher Plätze zu doppeltem Zweck geworden: aktive Ansprüche, die auch Touristen anzogen, die an Goldrausch-Geschichte interessiert waren, besonders in Regionen, die ihre lokale Identität um Bergbau-Erbe aufgebaut hatten. Die Präsenz von Zuschauern in Straßenkleidung, die von den schlammigen Arbeiten abseits standen, ist typisch für diese Ära, in der kleine kommerzielle Bergbaustätten mit Roadside-Attraktionen vermischt wurden.

Der Umfang und die improvisierte Konstruktion der Rinne, gebaut aus ungemasertem Holz und Altholz, spiegeln den kapitalarmen, arbeitsintensiven Charakter unabhängiger Seifenwaschbau-Betriebe wider, im Gegensatz zu Industriebagger-Unternehmen, die in dieser Zeit typischerweise mechanisierte schwimmende Bagger statt Schwerkraft-Setzrinnen nutzten.

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