Schutthang-Kletterpartie in Denim, Andean-Vulkanhang, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Andean volcanic slope

Schutthang-Kletterpartie in Denim, Andean-Vulkanhang, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-0C9760

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On the image

Jemand steigt in Blue Jeans einen Vulkan hinauf. Das war in den 1960er Jahren nichts Ungewöhnliches, als eine bestimmte Art von Enthusiasmus noch als angemessener Ersatz für Ausrüstung galt und eine stabile Jacke als technische Ausrüstung zählte.

Der orange Mantel an der Spitze der Reihe markiert den Kletterer, der der Kamera am nächsten ist und eine Schlucht mit losem schwarzem Scoria erklimmt, während drei weitere Figuren bereits weiter vorne den Skyline-Einschnitt durchqueren, schon kleiner, schon festgelegt. Vulkanischer Schutt belohnt Selbstvertrauen nicht; er rutscht unter den Füßen weg in dem Maße, wie man ihm vertraut – eine Lektion, die jede Gruppe an diesem Hang in Echtzeit vermutlich gerade lernte.

Hier ist niemand gesichert, niemand trägt einen Helm, und der Gruppenabstand deutet darauf hin, dass jede Person einfach den Fußspuren der Person folgte, die zuerst hinaufging. Das war das ganze Sicherungssystem. Es funktionierte größtenteils, was genau die Art von Beweis ist, der Menschen dazu bringt, es weiterhin zu tun.

The historian's note

Die Szene dokumentiert eine Höhenwanderung der Mitte des 20. Jahrhunderts, die am ehesten mit freizeitlichem Bergsteigen auf einem Vulkangipfel in den Andes oder einem vergleichbaren Vulkangebirge übereinstimmt, durchgeführt in den 1960er Jahren. Dunkle Scoria und lockere Schuttfelder dieser Art sind charakteristisch für junge Vulkankegel über der Baumgrenze, wo spärliche Büschelvegetation in Höhenlagen bestehen bleibt, die sonst nur wenig Pflanzenleben tragen.

Das freizeitliche Alpinklettern expandierte in diesem Jahrzehnt erheblich, da Flugreisen entfernte Gipfel für Amateurkletterer aus Nordamerika und Europa leichter erreichbar machten, die häufig in informellen Gruppen ohne die in späteren Jahrzehnten üblichen professionellen Führungsstrukturen unterwegs waren. Die hier sichtbare legere Kleidung – gewöhnliches Denim und leichte Jacken statt speziell entwickelter Bergsteigerbekleidung – spiegelt die Zeit wider, bevor spezialisierte Outdoorbekleidung zur Standardausrüstung für Höhenwanderungen wurde.

Solche informellen Aufstiege wurden selten über persönliche Reisedokumente hinaus dokumentiert, weshalb erhaltene Bilder von gewöhnlichen Klettergruppen aus dieser Zeit in institutionellen Archiven vergleichsweise selten sind.

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