Santorini-Caldera mit Schiffen, Griechenland, 1970er — Archive & Atlas
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Santorini

Santorini-Caldera mit Schiffen, Griechenland, 1970er — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-53A57B

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On the image

Eine Stadt auf dem Rand eines riesigen, antiken Vulkans zu bauen, mag wie ein Projekt mit grundsätzlichen Mängeln wirken, doch die Bewohner von Santorini haben es seit Jahrhunderten geschafft. Die weißen Siedlungen klammern sich an die Klippen und belegen menschliche Hartnäckigkeit angesichts einer ausgezeichneten Aussicht und der Gelegenheit, Besucher dafür zur Kasse zu bitten.

Die Schiffe in der Caldera darunter deuten auf einen blühenden Tourismus hin, schon in den 1970er Jahren, als Menschen entdeckten, dass extreme Topografie pittoreske Postkarten ergibt. Man kann sich die Planungssitzungen nur vorstellen, die nötig waren, um die Docks auf Meereshöhe mit den Clifftop-Städten über Serpentinenwege zu verbinden – zweifellos mit mehreren Budgetüberschreitungen und dem einen oder anderen Esel-Zwischenfall.

Es ging immer darum, Menschen dorthin zu bringen, um die dramatischen Folgen eines massiven Ausbruchs zu bezeugen, und ihnen dann einen Platz zum Schlafen zu geben oder zumindest ein Souvenir zu verkaufen. Das ganze Unternehmen funktioniert nach der Prämisse, dass eine ausreichend gute Aussicht die Leute alle ihre logistischen Sorgen vergessen lässt.

The historian's note

Das Bild zeigt die ikonische Caldera von Santorini (Thera), eine Vulkaninsel in der Ägäis, Griechenland, in den 1970er Jahren. Die weißen Siedlungen am Rand sind charakteristisch für die kykladische Architektur, die in Dörfern wie Fira und Oia zu finden ist und auf den steilen Hängen errichtet wurde, die durch den minoischen Ausbruch um 1600 v.Chr. entstanden.

Santorini begann seinen Aufstieg als beliebtes internationales Touristenziel in der Mitte des 20. Jahrhunderts, wobei die 1970er Jahre eine bedeutende Wachstumsphase für Mittelmeerreisen markierten. Die Anwesenheit von Fracht- und Passagierschiffen in der Caldera zeigt die Abhängigkeit der Insel vom Seeverkehr für Waren und zunehmend mehr Besucher.

Die einzigartige geologische Formation der Insel, lebendige weiß getünchte Dörfer und atemberaubende Sonnenuntergänge haben sie zu einem weltweit bekannten Wahrzeichen und einem kritischen Bestandteil der griechischen Tourismuswirtschaft gemacht.

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