Enten füttern, 1960er Jahre, Streichelzoo oder Park-Teich — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
Depth is precomputed and interpretive — the scene falls back to the flat image where a browser can't render it.

Enten füttern, 1960er Jahre, Streichelzoo oder Park-Teich — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-A9BAC9

The Archivist
Ask about this image
Archivist
Sign in to ask the Archivist about this image.
Step into the scene
Off by default. Turning it on lets the image respond to your cursor with a shallow sense of depth, rebuilt from a depth map computed when the image was catalogued. It is an interpretation for looking, not a measured 3D model — and it falls back to the flat image where the browser can't render it.

On the image

Jeder Entenpfuhl der 1960er Jahre funktionierte nach demselben unausgesprochenen Vertrag: Kinder brachten Brot, Enten brachten Erwartungen, und niemand stellte die Frage, ob das den Enten gut tat. Hier hält ein Junge in weißen Shorts sein Stück Brot mit vorsichtig ausgestrecktem Arm – die Körperhaltung von jemandem, der gerade gelernt hat, dass Gänse eine Meinung und zahnähnliche Schnäbel haben –, während ein Mädchen in einem roten Skort mit der Ruhe eines erfahrenen Kindes auf seinen Einsatz wartet.

Der Kiesplatz und die verstreuten Brotkrumen deuten auf einen städtischen Park oder einen Kinderpark hin – die Art von billiger Attraktion, die von Eltern nichts verlangte als eine Tüte alten Brotes und zwanzig Minuten Beaufsichtigung. Die Vögel, ungerührt von Artenetikette, haben sich bereits zu einem Gedränge auf Bodenhöhe organisiert und beweisen, dass die Vorsicht eines Enten vor räumlichem Abstand vollständig in Gegenwart von Gluten verdampft.

Niemand auf diesem Bild denkt an Impfpläne für Wasservögel oder die Ethik des Brotfütterns von Vögeln; diese Abrechnung lag noch Jahrzehnte entfernt. Im Amerika der 1960er Jahre war das Beibringen des Handütterns von Enten einfach das, was ein guter Nachmittag aussah – keine weitere Begründung nötig.

The historian's note

Öffentliche Parks und kleine Kinderzoos in den gesamten Vereinigten Staaten hielten durch die Mitte des 20. Jahrhunderts halbtame Wasserfugelherden aus domestizierten und wilden Arten, die es Besuchern erlaubten, sie per Hand zu füttern – als billige Familienattraktion. Brotfütterung von Enten und Gänsen war damals eine Standard-, unkommentierte Praxis und ging der späteren Anleitung von Gesundheit und Wildtiermanagement voraus, die diese Gewohnheit entmutigte.

Die Kleidung, der Kiesweg und die ungezwungene Schnappschuss-Rahmung sind konsistent mit einem Familienausflug zu einer solchen Einrichtung in den 1960er Jahren. Kein spezifischer Park oder Ort kann aus dem Bild selbst bestätigt werden.

Subjects & keywords — each links to a search

From the community

Identifications, corrections, and discussion from readers — reviewed by a librarian before appearing here.

Sign in to add an identification, correction, or comment.

No notes yet — be the first to add what you know about this image.

Archive & Atlas — The Archive AA-2026-A9BAC9 · jpg · Open