Klassische Statuen, Capitoline Museums, Rom, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Capitoline Museums

Klassische Statuen, Capitoline Museums, Rom, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-592337

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On the image

Ein Besuch in einem bedeutenden europäischen Museum in den 1970er Jahren führte oft zu einer Begegnung mit Figuren wie diesen, ausgestellt unter Beleuchtungsbedingungen, die entweder große Ehrfurcht oder einen kämpfenden kommunalen Haushalt vermuten ließen. Menschen reisten lange Strecken, um zu bewundern, was als Höhepunkt menschlicher körperlicher Leistung galt, verewigt in kaltem Stein.

Links eine Figur mit auffällig vergoldetem Gesicht und Bart, die alle daran erinnert, dass auch antike Kunst manchmal von einer modernen Auffrischung profitierte, um ihre historische Würde zu bewahren. Neben ihm ein Athlet, erfasst in einer Geste mit erhobenem Arm, der das universelle menschliche Verlangen demonstriert, perfekte Körper zu bildhauern und sie dann für Jahrhunderte auszustellen, in der Hoffnung, dass zukünftige Generationen gleichermaßen beeindruckt sein würden.

Diese Werke verkörperten einst Ideale von Kraft und Schönheit, dienen nun hauptsächlich als stilles Zeugnis der andauernden menschlichen Tradition, etwas Beeindruckendes aus Marmor zu schaffen und es dann drinnen zur sicheren Verwahrung zu bringen. Die Gesamtwirkung ist eine von stiller, staubiger Bedeutung, die ihre kulturelle Aufgabe ohne unnötige Umschweife erfüllt.

The historian's note

Das Bild zeigt einen Blick ins Innere der Capitoline Museums (Musei Capitolini) in Rom, Italien, in den 1970er Jahren. Die Capitoline Museums wurden 1471 gegründet und gehören zu den ältesten öffentlichen Museen der Welt und beherbergen eine bedeutende Sammlung klassischer römischer und griechischer Skulpturen.

Die dargestellten Statuen sind Beispiele klassischer Marmorplastik, wahrscheinlich römische Kopien griechischer Originale oder römische Werke in der hellenistischen Tradition. Die Figur auf der linken Seite, ein bärtiger Mann mit vergoldetem Gesicht, spiegelt die antike Praxis wider, Skulpturen zu färben oder zu vergolden, obwohl ihre spezifische Restaurierung oder künstlerische Interpretation bemerkenswert ist.

These Sammlungen boten einen entscheidenden Einblick in die klassische Antike und stellten greifbare Verbindungen zur Kunst, Mythologie und zu den sozialen Idealen antiker Zivilisationen her. Ihre Präsentation in Institutionen wie den Capitoline Museums hat eine entscheidende Rolle beim Studium und der Wertschätzung der westlichen Kunstgeschichte gespielt.

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