Christ of the Ozarks Statue, Eureka Springs, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Eureka Springs

Christ of the Ozarks Statue, Eureka Springs, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-F23D41

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On the image

Wie ein stummer Wächter über den Ozark Mountains erhebt sich eine kolossale Gestalt aus dem Dunst – Ausdruck des Bestrebens jener Epoche, monumentale religiöse Aussagen mit rentablen Roadside-Attraktionen zu verbinden. Menschen der 1970er Jahre sahen solche monumentalen Unternehmungen häufig sowohl als spirituales Leuchtfeuer als auch als lohnenswerter Urlaubsumweg an, eine gelungene Mischung aus Frömmigkeit und Tourismusumsätzen.

Ein solcher Anblick erforderte gezielten Aufwand: man musste dorthin fahren, oft über lange Strecken ländlicher Highways, um das Privileg zu genießen, es aus der Ferne durch sommerliche Atmosphäreneffekte zu sehen. Das Erlebnis drehte sich wahrscheinlich mehr um die Fahrt selbst und das Recht, prahlen zu können, das »große Ding« gesehen zu haben, als um irgendein tieferes spirituales Erlebnis.

Dort stand es, ein stummer, imposanter Hüter des Glaubens und guter Absichten – oder vielleicht ein permanentes Denkmal dafür, dass manche Ideen auf dem Reißbrett deutlich besser aussehen als in der Ausführung im neunzigfachen menschlichen Maßstab auf einem fernen Bergrücken.

The historian's note

Die Christ of the Ozarks ist eine kolossale Jesusstatue in Eureka Springs, Arkansas, vollendet 1966. Mit einer Höhe von 67 Fuß (20 Metern) wurde sie von Emmet Sullivan entworfen und dient als Mittelpunkt des Great Passion Play, einer Freilicht-Amphitheateraufführung, die die letzten Tage Christi darstellt.

Die Statue ist von Meilen weit sichtbar und wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem prominenten religiösen Wahrzeichen und einer Touristenattraktion im amerikanischen Süden. Sie zog Besucher an, die sowohl spirituale Einkehr als auch Neugierde auf ihre imposanten Ausmaße und ihre einzigartige Lage in der rauen Landschaft der Ozark Mountains suchten.

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