Christ of the Ozarks, Eureka Springs, Arkansas, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Eureka Springs

Christ of the Ozarks, Eureka Springs, Arkansas, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-BD1EA0

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On the image

Jemand beschloss, dass der beste Weg, eine spirituelle Botschaft zu vermitteln, darin bestand, auf einem Hügel eine sehr große Betondarstellung einer historischen Figur zu errichten. Dies erforderte erhebliche Investitionen an Zeit, Geld und lokalen politischen Manövern, um sicherzustellen, dass alle in einem bestimmten Umkreis den Punkt verstanden. Das Ergebnis ist eine 20 Meter hohe Jesus-Statue, die über die Ozark Mountains in Arkansas blickt und einen gewissen Glauben an das Prinzip "größer ist besser" bei der religiösen Ausdrucksweise demonstriert.

Besucher reisten über Staatsgrenzen hinweg, oft mit mehreren Kindern auf dem Rücksitz eines Kombis, um diese Struktur zu betrachten. Dann machten sie ein Foto, möglicherweise durch einige Kiefern, um zu beweisen, dass sie es gesehen hatten – wie ein Häkchen auf einer spirituellen Checkliste. Die diesigen Bedingungen hier deuten darauf hin, dass selbst göttliche Inspiration manchmal mit lokalen atmosphärischen Effekten rechnen muss.

Die Kiefernzweige im Vordergrund erinnern daran, dass die Natur monumentalen menschlichen Unternehmungen oft gleichgültig gegenübersteht und einen eigenen unaufgeforderten Rahmen bietet. Es ist ein Zeugnis des Tourismus dieser Ära, dass eine Betonfigur auf einem Hügel zu einem Hauptreiseziel werden konnte, das diejenigen anzog, die sowohl Glauben als auch eine gute Roadside-Attraktion schätzten.

The historian's note

Das Bild zeigt die Christ of the Ozarks-Statue in der Nähe von Eureka Springs, Arkansas. Diese monumentale Skulptur wurde 1966 fertiggestellt und ist 20 Meter hoch auf Magnetic Mountain.

Sie wurde von Gerald L. K. Smith in Auftrag gegeben, einem umstrittenen fundamentalistischen christlichen Prediger, als Mittelpunkt seiner geplanten bibelthematischen Touristenattraktion und des Freilicht-Dramas ‚The Great Passion Play'. Die Statue wurde von Emmet Sullivan entworfen und aus 500 Tonnen Beton errichtet.

In den 1970er Jahren war Christ of the Ozarks eine bekannte Roadside-Attraktion und eine Schlüsselkomponente des ‚Great Passion Play'-Erlebnisses geworden und zog Touristen und Pilger in die Region. Es bleibt ein bedeutendes Wahrzeichen der Ozarks und ist emblematisch für eine bestimmte Ära der amerikanischen religiösen und touristischen Entwicklung.

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