Ankunft im Hafen von Capri, Italien, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Marina Grande, Capri

Ankunft im Hafen von Capri, Italien, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-170EF2

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On the image

Bei der Ankunft auf dem Seeweg in Capri erwarteten Touristen in den 1970er Jahren eine idyllische Inselauszeit, ahnungslos, dass sie gerade im Begriff waren, an einer als Urlaub getarnten logistischen Übung teilzunehmen. Die gesamte Stadt klammert sich prekär an den Hang, ein klares Zeichen dafür, dass frühe Siedler dramatische Aussichten praktischen Bauplätzen vorzogen.

Hoch oben überblickt ein ehrwürdiges ehemaliges Kloster die Szenerie, während seine alten Steine wahrscheinlich über die vergängliche Natur menschlicher Freizeit nachdenken. Eine Nationalflagge flattert im Wind, eine patriotische Erklärung, die gleichzeitig als nützliches Orientierungspunkt für desorientierte Besucher dient, die ihren Reisebus suchen.

Unten wuseln Menschenmassen am Kai herum und führen den komplexen Tanz des Ausstiegs und Einstiegs auf. Dieses effiziente menschliche Förderband befördert Urlauber von teuerem Boot zu teurer Insel, ein Prozess, der eine entspannende Reise zuverlässig in eine unerwartete Übung in koordiniertem Durcheinander verwandelt.

The historian's note

Das Bild zeigt Marina Grande auf der Insel Capri, Italien, wie man es von einer Fähre oder einem Privatboot aus in den 1970er Jahren sah. Das prominente weiße Gebäude mit Turm hoch auf dem Hang ist die Certosa di San Giacomo, ein historisches Kartäuserkloster, das 1371 gegründet wurde. Darunter entwickelte sich die Hafensiedlung, um den Schiffsverkehr und zunehmend den Tourismus zu bedienen.

Capri wurde in der späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zu einem bedeutenden Touristenziel und zog Künstler, Schriftsteller und europäische High Society an. In den 1970er Jahren war es fest als beliebter Mittelmeerort etabliert, was die Erweiterung seiner Hafenanlagen und Unterkünfte erforderlich machte. Die Landschaft, geprägt durch steile Klippen und die ikonischen Faraglioni-Felsen (hier nicht sichtbar), hat die einzigartige Architektur und Infrastruktur der Insel geprägt.

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