Biltmore Estate durch die Bäume, Asheville, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Biltmore Estate

Biltmore Estate durch die Bäume, Asheville, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-CAC15D

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On the image

Ein sehr großes Haus erhebt sich über einer fernen Baumgrenze, fast so, als würde es versuchen, den gesamten Wald zu übertrumpfen. Dies war eine häufige architektonische Strategie des späten 19. Jahrhunderts, bei der man seinen Reichtum dadurch unter Beweis stellte, dass man sicherstellte, dass jeder das eigene Haus von Meilen entfernt sehen konnte – unabhängig von den Wetterbedingungen.

Besucher in den 1970er Jahren legten immer noch große Strecken zurück, um solche historischen Denkmäler zu erblicken, in der Überzeugung, dass die bloße Beobachtung der Größe der früheren Ambitionen anderer Menschen eine wertvolle Lernerfahrung sei. Die reine Anstrengung, etwas so Imposantes zu erbauen, wäre eine tägliche Erinnerung für die Eigentümer gewesen, dass sie tatsächlich sehr wichtig waren.

Der leichte Dunst sorgt dafür, dass niemand eine allzu klare Sicht bekommt und verleiht der Sache einen Hauch von Geheimnis – was Marketingabteilungen später als zufälliges Merkmal erkannten, das man ausnutzen konnte. Dies machte die Reise auch lohnenswerter, da eine klarere Sicht hätte offenbaren können, dass es sich einfach um ein sehr großes Haus handelte.

The historian's note

Das Bild zeigt Biltmore Estate, einen großen privaten Herrensitz und ein historisches Hausmuseum in Asheville, North Carolina. Das 1895 vollendete Haus wurde von George Washington Vanderbilt II als sein Hauptwohnsitz erbaut.

Das Herrenhaus wurde von Richard Morris Hunt im Châteauesque-Stil entworfen und ist bis heute das größte in Privatbesitz befindliche Wohnhaus der Vereinigten Staaten mit einer Fläche von 178.926 Quadratfuß. Das Anwesen umfasst auch umfangreiche Gärten, die von Frederick Law Olmsted gestaltet wurden.

In den 1970er Jahren war Biltmore Estate eine bedeutende Touristenattraktion, die Besucher anzog, um die amerikanische Gilded-Age-Architektur und Landschaftsgestaltung zu erleben. Der fortlaufende Betrieb als Museum bewahrte ein bemerkenswertes Beispiel der amerikanischen Aristokratie des späten 19. Jahrhunderts und diente als Kulturstätte.

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