Alter Menhir mit Graffiti von 1851, 1970er Jahre — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
Depth is precomputed and interpretive — the scene falls back to the flat image where a browser can't render it.

Alter Menhir mit Graffiti von 1851, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-A24CFF

The Archivist
Ask about this image
Archivist
Sign in to ask the Archivist about this image.
Step into the scene
Off by default. Turning it on lets the image respond to your cursor with a shallow sense of depth, rebuilt from a depth map computed when the image was catalogued. It is an interpretation for looking, not a measured 3D model — and it falls back to the flat image where the browser can't render it.

On the image

Jemand beschloss 1851, dass dieser alte Stein eine persönliche Note brauchte, und ritzte seine Initialen, E. G. Sells, in seine Oberfläche. Es ist ein Beweis für das andauernde menschliche Bedürfnis, "Ich war hier" zu erklären, selbst wenn "hier" ein Stein ist, der seit Jahrtausenden "hier" ist.

Jahrhunderte, vielleicht Jahrtausende zuvor, hatten andere Menschen enorme Anstrengungen unternommen, um diese massiven Steine zu setzen, vermutlich aus tiefgreifenden kosmischen Gründen, oder vielleicht nur, weil sie an einem Dienstag nichts Besseres zu tun hatten. Jetzt dient der Stein als öffentliches Nachschlagewerk für gewöhnliche Namen und Daten und absorbiert leise die flüchtige Eitelkeit jeder vorbeigangenen Generation.

In den 1970er Jahren beschloss jemand anderes, diesen besonderen Akt der Selbsteinfügung mit einer Kamera zu dokumentieren, um sicherzustellen, dass E. G. Sells' Erklärung seiner Existenz von 1851 für mindestens noch ein paar Jahrzehnte erhalten blieb, umgeben von einem gleichgültigen Feld.

The historian's note

Dieses Bild aus den 1970er Jahren zeigt einen Abschnitt eines alten Menhirs, wahrscheinlich Teil eines megalithischen Monuments oder Steinkreises. Der Stein trägt zahlreiche Schnitzereien, darunter den deutlich lesbaren Namen 'E. G. Sells' und das Jahr '1851'.

Solche Inschriften, oft als historische Graffiti betrachtet, waren im Laufe der Jahrhunderte eine verbreitete Praxis unter Besuchern antiker Stätten und spiegeln den Wunsch wider, eine persönliche Spur zu hinterlassen oder einen Besuch zu verewigen. Während die zeitgenössische Konservierungsethik solche Handlungen missbilligt, bieten diese älteren Schnitzereien eine historische Aufzeichnung der menschlichen Wechselwirkung mit diesen alten Landschaften.

Der Hintergrund zeigt offenes Weideland, das typisch für die Lage vieler prähistorischer Stätten in Europa ist, und verstärkt damit den wahrscheinlichen Kontext eines antiken Monuments, das der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Subjects & keywords — each links to a search

From the community

Identifications, corrections, and discussion from readers — reviewed by a librarian before appearing here.

Sign in to add an identification, correction, or comment.

No notes yet — be the first to add what you know about this image.

Archive & Atlas — The Archive AA-2026-A24CFF · jpg · Open