Wooded Campus Building, 1970s — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
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Wooded Campus Building, 1970s — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-1F2C4C

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On the image

So sah "modern" in den 1970er Jahren aus: Gebäude, die sich der Natur eingliedern sollten – üblicherweise durch viele Winkel und durch das Einbetten in einen Abhang, statt stolz auf ihm zu thronen. Architekten glaubten, diese Verschmelzung bot eine organischere, weniger aufdringliche Existenzweise. Nutzer dieser Gebäude wollten nur ausreichende Belüftung.

Ein hellgefärbtes Fahrzeug steht geparkt da – ein alltäglicher Anblick auf jedem Campus oder in jedem Büropark dieser Zeit. Es erfüllt seine Funktion, wartet geduldig, eine Erweiterung des Individuums, das es wegen seiner Zweckmäßigkeit und vielleicht wegen wahrgenommenen Status gewählt hat, unwissend um die architektonischen Aussagen ringsum.

Die sehr hohen Bäume mit hellen Stämmen stehen einfach da und haben ungezählte Trends des menschlichen Bauens kommen und gehen sehen. Sie werden lange nach dieser besonderen Interpretation der Harmonie mit der Natur weiterzubestehen, wenn diese aktualisiert, ersetzt oder einfach aus der Mode gekommen ist.

The historian's note

Der in diesem Foto aus den 1970er Jahren sichtbare Architekturstil stellt einen Bruch mit älteren, formalisierteren Entwürfen dar und bevorzugt Strukturen, die auf Integration in die Naturlandschaft abzielten. Dieser Ansatz, häufig in Bildungseinrichtungen, Unternehmensarealen und Gemeindezentren dieser Zeit zu sehen, betonte organische Formen, natürliche Materialien und informelle Anordnung. Diese Designs waren besonders in Regionen mit erheblicher natürlicher Topographie verbreitet, etwa in California, wo Architekten Gebäude nahtlos in Abhänge und bewaldete Umgebungen einbinden wollten. Das Ziel war die Schaffung einer weniger aufdringlichen und umweltschonenden bebauten Umgebung, ein Abweichen von monolithischen Strukturen hin zu dezentralisierteren, pavillon-artigen Komplexen.

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