Wheat Field and Ridge Farms, Appalachian Valley, 1960s — Archive & Atlas
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Appalachian farming valley, eastern United States

Wheat Field and Ridge Farms, Appalachian Valley, 1960s — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-6FA5FE

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On the image

Jemand hatte das Auto hier für diese Aufnahme auf den Randstreifen gestellt, in der Annahme, dass ein dramatischer Himmel und ein langer Gebirgskamm eines Blickes würdig seien. Der Weizen war bereits geschnitten und trocknete golden in den Stoppeln – was bedeutet, dass die eigentliche Nachricht der Jahreszeit, die Ernte, bereits vorbei war, als die Kamera hervorkam.

An der Baumgrenze versteckt liegen zwei kleine weiße Bauernhäuser, die Art von Anwesen, die in den 1960er Jahren noch von Familienarbeit und einem Zaun lebte, den ein Mann an einem Nachmittag ablaufen konnte. Sie wirken klein im Bild nicht, weil sie unwichtig waren, sondern weil derjenige, der die Aufnahme komponierte, es auf den Berg und die Wolken abgesehen hatte – die Höfe waren lediglich das, was darunter zufällig angeordnet war.

Der Kamm selbst leistet hier die eigentliche Arbeit: eine lange bewaldete Mauer, die jedem Bauern in diesem Tal genau gesagt hat, wo das gute Flachland endet und der Wald beginnt. Niemand auf dem Bild bat ihn darum, malerisch zu sein. Er verrichtete einfach seine Arbeit, das Wetter abzuhalten – genauso wie er es schon getan hatte, länger als irgendjemand, der dieses Feld bearbeitete, am Leben war.

The historian's note

Die Szene zeigt Kulturland in einem bewaldeten Kammtal, das typisch für die Appalachian- und Sub-Appalachian-Ackerbauzone der östlichen Vereinigten Staaten während der 1960er Jahre ist. Kleinflächiger Getreideanbau dieser Art – Weizen, geschnitten und zum Trocknen in Schwaden gelegt – war auf familiengeführten Höfen verbreitet, bevor große mechanisierte Mähdrescher und konzentrierte Agrarwirtschaft ähnliche Landstriche in späteren Jahrzehnten dominierten.

Die zwei bescheidenen Bauernhäuser an der Baumgrenze stellen ein Siedlungsmuster aus verstreuten Einzelfamilienhöfen dar – nicht Weiler mit konzentrierter Bebauung –, eine häufige Anordnung auf Talanbauflächen, wo jeder Hof einen Streifen Ackerland kontrollierte, der sich zum Kamm hin erstreckte. Solche Höfe verbanden typischerweise Subsistenz- mit Marktfruchtanbau, Getreide, Milchwirtschaft oder Viehzucht ergänzten das Haushaltseinkommen.

In den 1960er Jahren traten viele Höfe dieser Größenordnung in den östlichen Vereinigten Staaten in eine Phase des Niedergangs ein, da jüngere Generationen zur industriellen und städtischen Beschäftigung abwanderten – weshalb Fotografien intakter Kleinbauernlandschaften aus diesem Jahrzehnt eine Dokumentation eines Flächennutzungsmusters sind, das bereits zu verschwinden begann.

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