Strukturierte Hügellandschaft, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Strukturierte Hügellandschaft, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-FEF048

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On the image

Die vertikalen Furchen, die in diesen beachtlichen Hang eingegraben sind, deuten entweder auf massive geologische Kräfte oder auf einen besonders gewissenhaften Baggerführer mit einer Vorliebe für repetitive Muster hin. Jedenfalls wurde ein erhebliches Materialvolumen verlagert und hinterließ eine karge, strukturierte Landschaft.

In den 1970er Jahren galt das Umschichten von Erde in diesem Ausmaß oft als Fortschritt, als Zeichen von Industrie und menschlicher Leistungsfähigkeit. Das ästhetische Ergebnis, das man heute möglicherweise als "zurückgewonnene Natur" bezeichnen würde, war wahrscheinlich eine Neben- oder sogar noch untergeordnetere Angelegenheit.

Der Hügel präsentiert nun sein gemeißeltes Gesicht, ein stilles Zeugnis für die Vergänglichkeit von Gestein und Boden und vielleicht für den Optimismus einer Epoche, die es sich ohne Weiteres leistete, den Planeten nach ihren unmittelbaren Bedürfnissen umzugestalten. Er erodiert weiter, wie er es immer getan hat und immer tun wird.

The historian's note

Das Bild zeigt einen ausgegrabenen Hang, möglicherweise einen Sand- und Kiestagebau oder ein großflächiges Erdversatzprojekt, gekennzeichnet durch deutliche vertikale Streifen und sichtbare geologische Schichtung. Das Fehlen bedeutender Vegetation deutet auf eine relativ jüngste Störung des Geländes hin.

Solche Stätten waren in den 1970er Jahren weit verbreitet, einer Zeit, die durch umfangreiche Infrastrukturentwicklung, Straßenbau und Stadterweiterung geprägt war. Diese Tätigkeiten erforderten oft beträchtliche Mengen an Zuschlagstoffen, was zur Entstehung großflächiger Aushubstellen in verschiedenen Landschaften führte.

Die sichtbare Stratifizierung innerhalb der Erde verdeutlicht unterschiedliche Sedimentablagerungen und bietet einen Querschnitt durch die lokale Geologie, die durch menschliche oder natürliche Kräfte freigelegt wurde.

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