Badeanzugmodell auf Industrie-Kipplaster, 1970er Jahre — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
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Badeanzugmodell auf Industrie-Kipplaster, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-5340D9

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On the image

In Schutzhelm und Badeanzug klammert sich eine Frau selbstbewusst an die Zugangsleiter eines riesigen Muldenkippers – ein Szenario, das für Marketer der 1970er Jahre vollkommen sinnvoll war. Die vorherrschende Strategie bestand darin, die Schwerindustrie zugänglich oder zumindest visuell interessant wirken zu lassen, unabhängig von den inhärenten Gefahren.

Unten beobachtet eine kleine Gruppe weiterer helmtragender Personen die Szene, möglicherweise fragend, ob dies zur offiziellen Sicherheitsunterweisung gehörte oder nur ein neues Anreizprogramm war. Der Lastwagen selbst, ein gelbes Ungeheuer mit der Nummer 134, war für genau eine Aufgabe gebaut: Löcher größer zu machen – normalerweise ohne Modemodelle.

In einer Zeit, als Arbeitssicherheitsbestimmungen noch, sagen wir, in Arbeit waren, und Unternehmensbotschaften nicht über "stellt ein hübsches Mädchen drauf" hinausgegangen waren, galt dies als erstklassige Markenengagement. Der Schmutz und der klare blaue Himmel deuten darauf hin, dass trotz des Fotoshoots die eigentliche Arbeit in der Nähe fortgesetzt wurde.

The historian's note

Dieses Bild dokumentiert eine Werbeaktion an einem Industrie- oder Bergbaustandort in den 1970er Jahren. Das zentrale Motiv ist ein großer, straßenuntauglicher Muldenkipper, der häufig bei Tagebau oder großen Bauprojekten verwendet wird und mit der Nummer 134 gekennzeichnet ist.

Öffentlichkeitsarbeitstaktiken dieser Zeit beschäftigten häufig Models, manchmal in Kleidung, die für die Industrieumgebung ungewöhnlich war, um Interesse und Medienberichterstattung zu generieren. Diese Veranstaltungen zielten darauf ab, große Maschinen zu vermenschlichen, technische Errungenschaften zu feiern oder einfach denkwürdige visuelle Inhalte für Werbung zu schaffen.

Die Präsenz mehrerer Personen mit Schutzhelmen, einschließlich der Frau auf dem Lastwagen, deutet auf eine Arbeitsumgebung hin, in der Schutzausrüstung Standard war. Der genaue Standort und das beteiligte Unternehmen sind aus den visuellen Informationen nicht zu identifizieren.

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