Staubbach Falls and Lauterbrunnen Valley, Swiss Alps, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Lauterbrunnen Valley

Staubbach Falls and Lauterbrunnen Valley, Swiss Alps, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-F2ECF1

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On the image

Menschen beschlossen, eine Stadt direkt am Fuß einer riesigen Felswand zu bauen, unmittelbar unter einem Wasserfall, der nie aufhört zu fallen. Dies wurde vermutlich der Aussicht wegen getan, die vom Küchenfenster aus spektakulär gewesen sein muss, oder einfach nur, weil das Land flach genug war.

Der Wasserfall selbst, eine permanente Verkörperung roher Naturgewalt, zieht regelmäßig Besucher an, ausgerüstet mit ihren Kameras aus den 1970er Jahren und einem unerschütterlichen Glauben an den malerischen Ausblick. Sie würden stehen, zeigen und das Ereignis dokumentieren, zufrieden, dass sie die Natur erlebt hatten. Die unscharfen Baumzweige im Vordergrund deuten auf einen bewussten künstlerischen Versuch hin, der vor der Epoche der Smartphones, die versehentlich perfekt scharfe Aufnahmen machten, verbreitet war.

Es ist ein Beweis für menschlichen Optimismus oder vielleicht einfach nur Sturheit, sich an einem Ort niederzulassen, wo ein ganzer Berg sich jederzeit zu einem Besuch entschließen könnte. Oder vielleicht nahmen die Menschen in dieser Epoche einfach an, dass Natur hauptsächlich zum Anschauen da war und sich ordnungsgemäß verhalten würde.

The historian's note

Staubbach Falls, einer der höchsten frei fallenden Wasserfälle der Schweiz, stürzt in das Lauterbrunnen Valley im Berner Oberland. Das Bild aus den 1970er Jahren erfasst die ikonische Landschaft mit dem Dorf Lauterbrunnen, das sich auf dem Talboden anschmiegt.

Das Lauterbrunnen Valley ist für seine 72 Wasserfälle und dramatischen U-förmigen glazialen Formationen bekannt. Es ist seit dem 19. Jahrhundert ein bedeutendes Touristenziel, das Besucher anzieht, die die Großartigkeit der Swiss Alps erleben möchten.

Diese Ansicht zeigt die Eingliederung menschlicher Besiedlung in eine mächtige natürliche Umgebung, typisch für Alpengemeinden. Der fotografische Stil und die Farbwiedergabe sind konsistent mit Amatuer- und Touristenfotografie des späten 20. Jahrhunderts.

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