Petersplatz, Vatikanstadt, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Vatican City

Petersplatz, Vatikanstadt, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-6D0CF0

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On the image

Eine einzelne Figur überquert die Petersplatz in den 1970er Jahren, offenbar unbeeindruckt von der immensen Größe der Basilika hinter ihr. Solch riesige offene Räume sind darauf ausgelegt, Menschen klein erscheinen zu lassen – ein psychologischer Kunstgriff, der noch nach Jahrhunderten wirksam ist.

Die Architektur war eindeutig dazu bestimmt, Ehrfurcht und Frömmigkeit zu erwecken oder zumindest ein gesundes Gefühl für die eigene Bedeutungslosigkeit zu vermitteln. Inzwischen steht der antike ägyptische Obelisk immer noch und hat Jahrtausende menschlicher Projekte kommen und gehen sehen, wobei er seine stoische Gleichgültigkeit bewahrt.

Kleine italienische Autos aus dieser Zeit sind am Rand zu sehen und warten geduldig darauf, dass die Zukunft sie überflüssig macht. Jede Generation glaubt, ihre Fahrzeuge seien der Gipfel der Technik – bis sie es nicht mehr sind.

The historian's note

Petersplatz, oder Piazza San Pietro, ist ein großer Platz, der sich direkt vor der Petersbasilika in der Vatikanstadt, der päpstlichen Enklave innerhalb von Rom, Italien, befindet. Der von Gian Lorenzo Bernini entworfene Platz wurde zwischen 1656 und 1667 unter Papst Alexander VII. erbaut und bildete einen monumentalen Zugang zur Basilika.

In den 1970er Jahren diente der Platz weiterhin als wichtiger Versammlungsort für große religiöse Ereignisse, Papstaudienzen und als bedeutendes Touristenziel. Obwohl bereits beliebt, hatte er noch nicht die in späteren Jahrzehnten beobachteten Massen an Tourismus erreicht, was die relativ spärliche Menschenmenge in dieser Abbildung erklärt.

Das Hauptmerkmal ist der antike ägyptische Obelisk, der im 1. Jahrhundert n. Chr. nach Rom gebracht wurde und von zwei Brunnen flankiert wird. Berninis Kolonnaden, gekrönt mit 140 Heiligenstatuen, umarmen den Platz und symbolisieren die "mütterlichen Arme der Kirche".

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