Schiefer Turm von Pisa und Duomo, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Pisa

Schiefer Turm von Pisa und Duomo, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-F85C70

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On the image

Eine Frau steht im Vordergrund, zur Kamera blickend, nachdem sie in den 1970er Jahren nach Pisa gereist ist, um ihre Anwesenheit bei einer Struktur zu dokumentieren, die für ihre grundlegenden Mängel berühmt ist. Hinter ihr bewegen sich andere Touristen auf dem Rasen herum und nehmen an der gemeinsamen Erfahrung teil, etwas historisch Prekäres zu bezeugen.

Der Schiefe Turm von Pisa setzt sein subtiles, jahrhundertelanges Kippen fort, ein Monument für die anhaltende menschliche Kapazität sowohl für architektonischen Ehrgeiz als auch für Fehlkalkulation. Er steht neben dem großartigen Pisa-Dom, der, da er senkrecht ist, selten so viel Aufmerksamkeit von den Kameraobjektiven anzieht.

Dieser Schnappschuss fängt einen Moment ein, bevor fortschrittliche Stabilisierungsmaßnahmen weit verbreitet waren, als die berühmte Neigung des Turms einfach Teil seines Reizes war. Es ist ein Zeugnis einer Zeit, in der Reisen weniger um perfekte Selfies und mehr um den einfachen Nachweis ging, dass man dort war, und die historische Merkwürdigkeit aufnahm.

The historian's note

Das Foto zeigt den Schiefen Turm von Pisa (Torre di Pisa) und einen Teil des Pisa-Doms (Duomo di Pisa), gelegen auf der Piazza dei Miracoli, Pisa, Italien. Der Schiefe Turm, ein Campanile, begann 1173 mit dem Bau und ist für seine unbeabsichtigte Neigung berühmt, verursacht durch ein unzureichendes Fundament auf weichem Untergrund.

Der Pisa-Dom, ein mittelalterlicher römisch-katholischer Dom geweiht der Himmelfahrt der Jungfrau Maria, ist ein bedeutendes Beispiel der Pisanischen Romanik. Beide Strukturen sind integrale Komponenten der UNESCO-Welterbestätte bekannt als Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder).

Während der 1970er Jahre blieb der Schiefe Turm ein bedeutendes Touristenziel, trotz wachsender Bedenken hinsichtlich seiner Strukturstabilität. Bedeutende Restaurierungs- und Stabilisierungsprojekte zur Verringerung der Neigung und Verhinderung des Einsturzes würden Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts beginnen.

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