Skifahrer gestürzt, mit dem Gesicht voran im Schnee, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Skifahrer gestürzt, mit dem Gesicht voran im Schnee, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-9AAFFD

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On the image

Jemand weiter oben am Hang lachte mit Sicherheit, was die klassische Reaktion auf einen Sturz auf einem Skipiste der 1960er Jahre ist und dem im Schnee liegenden Skifahrer wissenschaftlich nicht hilft. Der Skifahrer hier ist in einem Winkel zum Stillstand gekommen, für den der Körper nicht konstruiert wurde, ein Arm unter sich gefaltet, ein Ski noch hoffnungsvoll bergab gerichtet, als wolle er allein die Abfahrt zu Ende bringen.

Skistöcke dieser Zeit waren lang, unnachgiebig und hatten ein Talent dafür, sich genau dann zu verwickeln, wenn es um die Würde ging. Die Spuren, die sich über den Hang ausbreiteten, erzählen die wahre Geschichte: Dies war kein sanfter Anfängerhügel, sondern ein geschäftiger Nachmittag mit Leuten, die überzeugt waren, mastering den Sport nach einer Stunde beherrscht zu haben. Die Schwerkraft hielt sich, wie üblich, an ihren eigenen Zeitplan.

The historian's note

Das Freizeitskifahren expandierte in den 1960er Jahren schnell über Nordamerika und Europa, angetrieben durch neue Lift-Infrastruktur, erschwingliche Ausrüstung und einen wachsenden Appetit der Mittelschicht auf Wintertourismus. Amateurskifahrer dieses Jahrzehnts benutzten typischerweise lange Holzski oder frühe Laminatski mit Kabelbindungen, die schlecht lösten, was Stürze wie der gezeigte häufig und oft unbeholfen statt gefährlich machte.

Die Szene spiegelt die informelle Schnappschuss-Dokumentation wider, die für Familienskifahrten dieser Zeit typisch war, als ein Tag auf der Piste so dokumentiert wurde wie jeder andere Ausflug und nicht als besonderes Ereignis behandelt wurde. Solche Bilder sind in großer Zahl in privaten Sammlungen erhalten geblieben, werden aber selten mit spezifischen Skigebietsnamen beschriftet, da der Fokus des Fotos auf dem Moment lag, nicht auf dem Ort.

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