Schneewall und Stromleitungen auf einer geräumten Straße, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Schneewall und Stromleitungen auf einer geräumten Straße, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-5EF922

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On the image

Jemand räumte diese Straße mit der Zuversicht einer Person, die glaubte, die Arbeit sei getan, sobald das Pflaster sichtbar war, und ließ Schneewall auf beiden Seiten stehen, hoch genug, um einen Briefkasten zu verschlucken, und dem Schneefall links nach zu urteilen, möglicherweise bereits geschehen. Die lose hängend Stromleitung oben tat dieselbe Arbeit, die sie jeden Winter in diesem Jahrzehnt tat: Sie hing unter ihrem eigenen Eisgewicht durch, während die Stadt darunter annahm, Elektrizität sei eine permanente und unkomplizierte Tatsache des Lebens.

Ein paar Dächer spähen weit unten die Straße hinab über den Schnee, ein Beweis, dass dort häuser existieren, ohne einen Beweis zu geben, wie heute jemand zu ihnen gelangt. Die Immergrünen auf beiden Seiten tragen ihre Schneelasten so, wie Bäume es tun, wenn niemand sie bezahlt, um zu räumen, also unbegrenzt und ohne Beschwerde.

Dies ist die Art von Szene, die ein Hausbesitzer später im Juli fotografierte, um zu beweisen, dass der Winter in der Tat so schlimm gewesen war.

The historian's note

Diese Fotografie dokumentiert eine Wohnstraße in einer Schneeregion während der 1960er Jahre, nachdem ein schwerer Schneefall von einer städtischen oder privaten Räummaschine geräumt worden war. Die hohen Schneewall an der Straßenseite, weit über der Höhe eines Autos, deuten entweder auf einen ungewöhnlich schweren Sturm oder auf eine Ansammlung mehrerer Schneefälle hin, die nacheinander geräumt wurden – ein übliches Winterinstandhaltungsmuster für kleine Städte in nördlichen Breiten in diesem Zeitraum.

Der hölzerne Versorgungsmast und die loosen Verteilungsleitungen spiegeln die standardmäßige ländliche und kleine Elektroinfrastruktur der Epoche wider, als Überlandleitungen statt verlegter Kabel die Standardmethode der Stromversorgung waren. Die bescheidenen Satteldachhäuser am Ende der Straße entsprechen dem Wohnungsbau des Mitte des 20. Jahrhunderts, typisch für kleine amerikanische oder kanadische Städte.

Es gibt keine erkennbaren Schilder, Fahrzeuge oder Wahrzeichen, um eine bestimmte Gemeinde zu bestätigen, daher wird der Standort als repräsentativ statt als benannter Ort behandelt.

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