Straßenseite Kalksteinsprengung, Südwestliche Fernstraße, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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American Southwest

Straßenseite Kalksteinsprengung, Südwestliche Fernstraße, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-7713DD

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On the image

Jemand fuhr den Wagen dafür auf den Seitenstreifen, was das meiste über Familienautoreisen in den 1960er Jahren aussagt. Ein gesprengter Kalksteinhang steigt neben einer zweispurigen Fernstraße auf, die Art von Einschnitt, den Straßenbauarbeiter überall im Wüstensüdwesten in Hügel trieben, damit Automobile dorthin fahren konnten, wo früher Maultiertrail ausgereicht hätte.

Der Fotograf zielte auf rohes Gestein statt auf die naheliegendere Berglandschaft dahinter – aus der Überzeugung, dass Geologie ihre eigene Momentaufnahme verdiente. Eine einzelne dunkle Limousine steht weit unten auf der leeren Straße, Beweis dafür, dass der Verkehr in dieser Gegend in Autos pro Stunde gemessen wurde, nicht in Autos pro Minute. 1965 hielt jemand diese Felswand für einen Farbdia wert, und vierzig Jahre später zeigen Archive, dass dieser Jemand mehr recht hatte, als er wusste.

Das trockene Gras und die nackten Äste setzen die Jahreszeit irgendwo in den Winter, wenn das Wüstengekrüpp golden und skelettartig wird und jeder Steinbruch ein wenig dramatischer aussieht als im Sommer. Niemand im Bild scheint etwas anderes zu tun, als dort zu stehen, wo die Straßenbauer ihn verließen – die ehrlichste Beschreibung der meisten je aufgenommenen Straßenseiten-Geologiestopps.

The historian's note

Dies ist ein Straßeneinschnitt durch Sedimentgestein, höchstwahrscheinlich Kalkstein oder eine ähnliche Karbonatformation, in der Piñon-Wacholder-Zone des amerikanischen Südwestens. Der Straßenbau Mitte des Jahrhunderts in New Mexico, Arizona und ähnlichem Gelände erforderte routinemäßig Sprengungen durch Hügel wie diesen, um Gefälle und Kurvenstandards für das wachsende Nachkriegs-Automobilnetz einzuhalten.

Das auf der Straße sichtbare Fahrzeug entspricht einer amerikanischen Limousine der 1960er Jahre, und die Vegetation – blattlose Laubhölzer vermischt mit immergrünem Wacholder oder Piñon-Kiefer – stimmt mit einer Wintersaison in einer halbtrockenen Bergregion überein. Straßeneinschnitte dieser Art waren häufige Dokumentationsobjekte für Reisende der Epoche, die geologische Merkmale, denen sie unterwegs begegneten, oft als Routineaufzeichnung fotografierten – nicht für irgendwelche wissenschaftlichen Zwecke.

Es gibt keine erkennbaren Landmarkenschilder oder Strukturen im Bild, daher kann genaue Route und Standort mit Sicherheit nicht über die beschriebenen allgemeinen Regional- und Zeitmerkmale hinaus festgestellt werden.

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