Moschusente am Teich, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Moschusente am Teich, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-D72822

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On the image

Diese Moschusente, aufgenommen in den 1970er Jahren, steht am Wasser mit der ruhigen Gelassenheit eines Organismus, dem es erfolgreich gelungen ist, für niemanden gut aussehen zu müssen. Ihre Gesichtswarzen, ein Merkmal, das einem Menschen wie ein kleiner medizinischer Notfall erscheinen könnte, sind in der avischen Sozialstruktur einfach nur charmant. Man kann sie sich vorstellen, wie sie an den nächsten Krümel denkt, völlig unbeschwert von äußeren Urteilen.

Eine andere Ente, teilweise außerhalb des Bildausschnitts, scheint das Protokoll zu verstehen: angemessenen Abstand zum Hauptsujet halten. Die ganze Szene deutet auf einen Moment beiläufiger Parkbeobachtung hin, in dem Menschen Futter liefern und Enten eine risikolose Form der Unterhaltung bieten, größtenteils durch ihre bloße Existenz. Es gab eine Ära, in der solche Interaktionen einen wesentlichen Teil der öffentlichen Freizeit bildeten.

Das Wasser dahinter kräuselt sich mit einer Art gelassener Gleichgültigkeit, die nur Wasser aufbringen kann, und reflektiert einen Himmel, der so gut wie sicher blau ist, denn alle Himmel waren für Enten in den 1970ern blau. Die Ente ihrerseits bleibt völlig darauf konzentriert, eine Ente zu sein – ein Zustand ungeprüfter Bestimmung, den viele Menschen beneiden würden.

The historian's note

Die Moschusente, *Cairina moschata*, ist eine große Entenart, die in Mexico, Mittel- und Südamerika beheimatet ist. Sie wurde für Fleisch- und Zierzwecke domestiziert, was zu ihrer Einführung und Ansiedlung in verschiedenen Teilen der Welt führte, einschließlich Nordamerika.

Bis in die 1970er Jahre waren Moschusenten häufig in häuslichen Umgebungen, auf Bauernhöfen und in öffentlichen Parks und Teichen in vielen Regionen anzutreffen. Sie zeichnen sich durch ihre prominenten Gesichtswarzen aus, besonders bei ausgewachsenen Männchen ausgeprägt.

Dieses Bild dokumentiert ein typisches Beispiel solch integrierter Wildnis in einem städtischen oder vorstädtischen Erholungsgebiet der damaligen Zeit und spiegelt die weit verbreitete Praxis wider, halbwilde oder domestizierte Wasservögel in zugänglichen öffentlichen Räumen zu halten.

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