Männer in Bürokleidung auf einem Waldweg, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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Männer in Bürokleidung auf einem Waldweg, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-DEF630

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On the image

Acht Männer sind mitten auf einem steinigen Waldweg stehengeblieben, in jener besonderen Weise zusammengedrängt, in der Männer sich versammeln, wenn einer von ihnen etwas erklärt, von dem die anderen bereits ahnen, dass er sich irrt. Ihre Kleidung verrät die gesamte Theorie der Ära über Outdoor-Erholung: gebügelte Hosen, Oxford-Hemden, gelegentlich eine Strickjacke, ein Mann in einer vollständigen Weste, als hätte er erwartet, dass die Wanderung in einem Konferenzraum enden würde. Niemand trägt etwas, das an Wanderausrüstung erinnert, denn in den 1960er Jahren existierte Wanderausrüstung als Konsumkategorie kaum - man zog schlicht seine Wochenendkleidung an, ging damit in den Wald und nannte es Natur.

Der Weg selbst wirkt wenig glanzvoll, eher wie eine Wartungsstraße oder ein Feuerwehrzufahrtsweg als eine Panoramastrecke, mit Felsbrocken und Gestrüpp, die auf beiden Seiten durch festgetretenen Boden drängen. Dies hat die Form eines organisierten Ausflugs - eine Vereinsexkursion, eine Studienfahrt einer Universität, vielleicht ein Firmenausflug, getarnt als Verbesserung durch frische Luft - jene Art von Aktivität, die bürgerliche und berufliche Gruppen der 1960er Jahre mit großem Vertrauen in ihren charakterbildenden Wert ansetzten.

Ein Mann steht etwas abseits, in leuchtend roten Socken, sichtbarer Beweis dafür, dass selbst organisierte Freizeit den individuellen Geschmack - oder dessen Fehlen - nicht vollständig unterdrücken konnte. Die Gruppe blickt nach innen, mitten im Gespräch, ohne zu ahnen, dass die Kamera überdauern würde, worum auch immer es in diesem Moment ging.

The historian's note

Diese Szene dokumentiert ein häufiges, aber selten überliefertes amerikanisches gesellschaftliches Ritual der 1960er Jahre: die organisierte Gruppenwanderung, typischerweise gesponsert von einem Unternehmen, einer Universität, einer Kirchengemeinde oder einem Bürgerverein im Rahmen einer breiteren Nachkriegsbegeisterung für strukturierte Outdoor-Erholung. Solche Ausflüge dienten oft ebenso sehr der Kameradschaft und der Statusdarstellung unter Kollegen oder Vereinsmitgliedern wie der natürlichen Umgebung selbst.

Die Kleidung der Männer - Hosen, Businesshemden und in einem Fall eine Weste - spiegelt die verschwommene Grenze der Ära zwischen Geschäfts- und Freizeitkleidung wider, insbesondere bei Männern der Berufsklasse, die noch keine spezialisierte Outdoor-Bekleidung übernommen hatten, die in dieser Zeit noch eine sich entwickelnde Einzelhandelskategorie war.

Der genaue Weg und der bewaldete Ort wurden nicht identifiziert, obwohl das Gelände und die Vegetation mit bewaldetem Hügelland im Westen der Vereinigten Staaten übereinstimmen, wie es für solche organisierten Ausflüge des Jahrzehnts üblich war.

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