Living Stone Plant in Terracotta Pot, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Living Stone Plant in Terracotta Pot, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-5A15AD

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On the image

Die Kultivierung von etwas, das einem Stein zum Verwechseln ähnlich sah, war ein spezieller Haushalthobby, der in den 1970er Jahren an Beliebtheit gewann. Diese spezifische Sorte, die sogenannte ‚Lebende Pflanze,' bot die ultimative botanische Tarnung und verschmolz nahtlos mit ihrer kieselhaltigen Umgebung.

Sie deutet auf einen Hausbesitzer hin, der der Ansicht war, dass sorgfältig angeordnete Kiesel und eine einzelne, getarnte Sukkulente eine fortschrittliche ästhetische Aussage darstellten. Dies war damals wahrscheinlich als ziemlich ausgefallen angesehen.

Die Pflanze selbst erforderte minimalen Aufwand, was ein Vorteil war, da ihre primäre Funktion darin bestand, wie ein Paar gespaltener Steine auszusehen. Sie erfüllte diese Rolle bewunderungswürdig und verlangte nicht mehr als ein präzise gemessener Wassertropfen alle paar Wochen.

The historian's note

Lithops, üblicherweise als ‚Lebende Steine' bekannt, sind Sukkulenten, die im südlichen Afrika heimisch sind. Ihr einzigartiges Aussehen, das die Kiesel und Felsen ihres natürlichen Lebensraums nachahmt, ist eine Tarnung gegen Herbivoren.

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, besonders in den 1970er Jahren, wurden Lithops in gemäßigten Regionen als Zimmerpflanzen populär, wegen ihrer ungewöhnlichen Form und ihrer relativ pflegeleichten Anforderungen. Sie stellten einen spezifischen Trend in der Indoor-Botanik-Dekoration dar und sprachen Liebhaber von einzigartiger und exotischer Flora an.

Ihre Kultivierung beinhaltet oft spezialisierte körnige Bodenmischungen, wie die hier sichtbaren Kiesel, um ihre trockenen natürlichen Bedingungen nachzuahmen und Wurzelfäule zu verhindern. Diese spezifische Anordnung deutet auf sorgfältige Aufmerksamkeit für ihre Umweltbedürfnisse hin.

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