Süßwasserfang, 1970er Jahre — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
Depth is precomputed and interpretive — the scene falls back to the flat image where a browser can't render it.

Lake

Süßwasserfang, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-1A4937

The Archivist
Ask about this image
Archivist
Sign in to ask the Archivist about this image.
Step into the scene
Off by default. Turning it on lets the image respond to your cursor with a shallow sense of depth, rebuilt from a depth map computed when the image was catalogued. It is an interpretation for looking, not a measured 3D model — and it falls back to the flat image where the browser can't render it.

On the image

Ein junger Mann in der Standarduniform eines Freizeitanglers der 1970er Jahre — legeres Hemd mit Knopfleiste und Tarnkappe — präsentiert seinen Fang. Die Inszenierung des Fisches vor der Kamera war ein entscheidender, vordigitaler Akt der Bestätigung, der sicherstellte, dass die Geschichte vom Fisch, der nicht davongekommen war, an Land geglaubt werden würde.

Er sitzt in einem kleinen Boot auf einem dunstig wirkenden See, umgeben von den einfachen Werkzeugen des Handwerks, einschließlich Rudern und Netz, die alle zu diesem Bild ländlicher Freizeitgestaltung beitragen. Der Fisch, von beachtlicher Größe, rechtfertigte die gesamte Expedition und die leicht unbeholfene Pose, die notwendig war, um diesen Moment des stillen Triumphes zu dokumentieren.

Dies ist ein Mann, der selbstbewusst eine Tradition aufführt, die Epochen verbindet: dem eigenen sozialen Umfeld zu beweisen, dass seine gewählte Entspannungsmethode greifbare, wenn auch vorübergehende Belohnungen mit sich bringt.

The historian's note

Diese Szene zeigt einen Freizetangler, der einen Süßwasserspeisefisch, wahrscheinlich einen Zander, in einem kleinen Boot auf einem See in den 1970er Jahren hält. Süßwasserangeln war während dieser Zeit eine äußerst beliebte Freizeitbeschäftigung in ganz Nordamerika, die sowohl für ihre Verbindung zur Natur als auch als Nahrungsquelle geschätzt wurde.

Die Kleidung mit Hemd und Tarnkappe spiegelt die lässige Outdoormode wider, die für solche Aktivitäten üblich war. Das Fotografieren des eigenen Fangs war eine gängige Praxis zur Dokumentation persönlicher Erfolge und zum Austausch von Erfahrungen in einem sozialen Kontext, bevor sich die digitale Fotografie weit verbreitete.

Subjects & keywords — each links to a search

From the community

Identifications, corrections, and discussion from readers — reviewed by a librarian before appearing here.

Sign in to add an identification, correction, or comment.

No notes yet — be the first to add what you know about this image.

Archive & Atlas — The Archive AA-2026-1A4937 · jpg · Open