Forstbeamte bei einem Longleaf-Pine-Bestand, Florida oder Südosten, 1940er Jahre — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
Depth is precomputed and interpretive — the scene falls back to the flat image where a browser can't render it.

Forstbeamte bei einem Longleaf-Pine-Bestand, Florida oder Südosten, 1940er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1940–1950

AA-2026-271AB9

The Archivist
Ask about this image
Archivist
Sign in to ask the Archivist about this image.
Step into the scene
Off by default. Turning it on lets the image respond to your cursor with a shallow sense of depth, rebuilt from a depth map computed when the image was catalogued. It is an interpretation for looking, not a measured 3D model — and it falls back to the flat image where the browser can't render it.

On the image

Sechs Männer in Geschäftsanzügen und Hüten stehen stramm auf einer geräumten Straße durch einen Longleaf-Pine-Wald, eine formale Pose, die auf eine Forstinspektionen oder eine Besichtigungstour eines Holzunternehmens in den 1940er Jahren hindeutet. Die Kiefern sind jung und gleichmäßig verteilt, ein bewirtschafteter Bestand und nicht die Wildnis, die diese Bäume einmal waren – das ist Industrieforsten in administrativer Zeremonie gekleidet, komplett mit einer starren Aufstellung, die deutlich macht, dass jemand entscheiden musste, wer wo und in welcher Reihenfolge stand. Der nackte Boden zwischen den Bäumen und der blasse Himmel deuten auf späten Nachmittag hin, und die hellefarbigen Anzüge der Männer kennzeichnen sie als Büromenschen, die Feldarbeit verrichten – die Art von Outfit, das man trug, um Respekt für einen Ort zu zeigen, den man selbst nicht anfassen würde. So betrieb die Holzindustrie nach dem Krieg ihre Öffentlichkeitsarbeit: Bringt die Anzüge zu den Bäumen, fotografiert sie ernst aussehend, und kehrt ins Büro zurück, zuversichtlich, dass das Material verantwortungsvolle Bewirtschaftung bewies.

The historian's note

Longleaf-Pine-Wälder dominierten den Südosten der Vereinigten Staaten bis zum frühen 20. Jahrhundert, als Kahlschlag und Feuerausschluss sie von etwa 90 Millionen Hektar auf weniger als 3 Millionen reduzierten. In den 1940er Jahren waren Dauerertragswirtschaft und Aufforstungsprogramme zum Industriestandard und zu einem Grund des öffentlichen Stolzes geworden, und offizielle Besichtigungen bewirtschafteter Bestände waren übliche Mittel, um Erholung und umsichtige Bewirtschaftung zu demonstrieren. Die formale Pose und die Geschäftskleidung kennzeichnen dies als autorisierte Inspektion oder Industriewerbeveranstaltung, nicht als beiläufige Dokumentation. Die jungen, gleichmäßig verteilten Bäume bestätigen, dass dies ein aufgeforsteter oder bewirtschafteter Bestand ist, wahrscheinlich unter Feuerausschluss – das Longleaf-Ökosystem erforderte historisch häufiges natürliches Feuer, um zu gedeihen, ein Fakt, der zur damaligen Zeit noch nicht zentral für die Forstwirtschaft war. Diese Besichtigungen und Fotografien waren Teil der Nachkriegserzählung, dass industrielle Holzwirtschaft mit Waldwiedererstellung vereinbar war.

Subjects & keywords — each links to a search

From the community

Identifications, corrections, and discussion from readers — reviewed by a librarian before appearing here.

Sign in to add an identification, correction, or comment.

No notes yet — be the first to add what you know about this image.

Archive & Atlas — The Archive AA-2026-271AB9 · jpg · Open