Echeveria-Steingarten in Blüte, 1960er Jahre — Archive & Atlas
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California

Echeveria-Steingarten in Blüte, 1960er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-7B6FB0

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On the image

Jemand beschloss in den 1960er Jahren, dass die Zukunft der Gartengestaltung eine Pflanze war, die fast nichts verlangte: keinen Rasen zu mähen, keine Rosen zu spritzen, nur eine dicke blaugraue Rosette, die da saß und architektonisch wirkte. Echeveria wurde genau aus diesem Versprechen heraus zum Liebling der Nachkriegs-Steingartenbewegung, und dieser Bestand wurde sich selbst überlassen, um zu tun, was Sukkulenten tun, wenn niemand eingreift: sich zu einer dichten Matte identischer Kreise zu vervielfachen, die an einem Stein verklemmt sind.

Die drahtigen roten Blütenstiele, die durch die Rosetten schießen, waren niemandes Plan. Sie sind die eigene Idee der Pflanze, ein jährliches Fortpflanzungsangebot, das die meisten Steingarten-Besitzer als unordentlich statt romantisch betrachteten, da ein Strauß aus Korallenglöckchen der Komposition nichts nützt und die Mutter-Rosette um das Fett bringt, das sie das ganze Jahr über zu speichern gearbeitet hatte. Der Gärtner, der dies fotografierte, liebte entweder die Störung oder war nicht dazu gekommen, sie abzuschneiden, was in der Niedrigenergiezgartenbau der 1960er Jahre auf die gleiche entspannte Philosophie hinauslief.

Hartes Sonnenlicht schneidet die Szene in überbelichtete Steine und nahezu schwarze Schatten, die Art von unversöhnlichem Mittagslicht, das heute niemand in einer Gartenfotografie tolerieren würde, weil man damals fotografierte, wenn man einen freien Nachmittag hatte, nicht wenn das Licht schmeichelhaft war.

The historian's note

Echeveria, eine Gattung von rosetten-bildenden Sukkulenten, die hauptsächlich in Mexiko und Zentralamerika heimisch sind, wurde Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts zur Standardeinrichtung der amerikanischen Heimatbegrünung, geschätzt dafür, dass sie trockene, sonnige Bedingungen mit minimaler Bewässerung tolerierte. Ihr Aufstieg verlief parallel zur breiteren Nachkriegs-Begeisterung für dürretolerante und 'architektonische' Bepflanzung in Kalifornien und dem amerikanischen Südwesten, wo wasserbewusste und pflegearme Gartengestaltung in den 1950er und 1960er Jahren an Boden gewann.

Die hier sichtbaren Blütenstiele, die kleine röhrenförmige rot-gelbe Blüten tragen, werden saisonal von reifen Rosetten produziert und waren ein anerkanntes, wenn manchmal unerwünschtes Merkmal unter Züchtern dieser Zeit, gelegentlich entfernt, um die kompakte Form der Pflanze zu bewahren. Stein- und Behälterpflanzungen dieser Art waren häufig in Vorstadtgärten dieser Epoche anzutreffen, oft um vorhandene Steinarbeiten statt um formale Beete herum angelegt.

Kein spezifischer Ort oder Züchter wird in der Szene identifiziert; die Umgebung ist konsistent mit einem privaten Wohngarten der Zeit eher als mit einer öffentlichen botanischen Sammlung.

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