Corn Belt Farm, Midwest, 1950er Jahre — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
Depth is precomputed and interpretive — the scene falls back to the flat image where a browser can't render it.

Corn Belt Farm, Midwest, 1950er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1950–1960

AA-2026-AC853C

The Archivist
Ask about this image
Archivist
Sign in to ask the Archivist about this image.
Step into the scene
Off by default. Turning it on lets the image respond to your cursor with a shallow sense of depth, rebuilt from a depth map computed when the image was catalogued. It is an interpretation for looking, not a measured 3D model — and it falls back to the flat image where the browser can't render it.

On the image

Ein Bauernhof liegt am Horizont eines Maisfeldes im Mittleren Westen bei mittlerem Wachstum—die Art von Szenerie, die in Tausenden von Magazinartikeln über amerikanische landwirtschaftliche Überproduktion in der Nachkriegszeit erschien. Der Hof selbst—ein Ensemble aus einer roten Scheune, einem weißen Haus und zweckmäßigen Nebengebäuden—war klein genug, um von einer Familie und einigen Lohnarbeitern bewirtschaftet zu werden, was in den 1950er Jahren noch üblich war, bevor Maschinen die Isolation rentabel und Skalenerträge obligatorisch machten. Das Mais auf Kamerahöhe ist etwa hüfthoch, was Hochsommer andeutet, wenn die Ernte genau so aussehen sollte und jeder Farmer mit einem Radio das wusste. Die geradlinige Geometrie der Reihen und die Gleichmäßigkeit des Bestandes zeigen die Ankunft von Hybridsaatgut und chemischen Düngemitteln, Technologien, die Vorhersehbarkeit versprachen und Bauern dazu brachten, an die Idee zu glauben, dass die Natur endlich unter Kontrolle war.

The historian's note

Das Corn Belt—Iowa, Illinois, Indiana und benachbarte Staaten—entwickelte sich nach der Mechanisierung der 1930er und 1940er Jahre zum Herzland der amerikanischen Getreideproduktion. In den 1950er Jahren waren Hybridmaissorten, die an Land-Grant-Universitäten entwickelt und von Saatgutunternehmen vertrieben wurden, standard geworden und erbrachten 50 Prozent mehr Getreide pro Acre als offenbestäubte Sorten. Chemische Stickstoffdünger, reichlich vorhanden als Nebenprodukt der Kriegsmunitionsherstellung, wurden in die Landwirtschaft umgeleitet und wurden zum unsichtbaren Rückgrat des Nachkriegs-Lebensmittelüberschusses. Familienbetriebe von 160 bis 320 Acres waren in dieser Region noch die Norm; der hier sichtbare Hof mit seinen bescheidenen Strukturen repräsentiert den typischen Besitzer-Betreiber-Betrieb der Ära. Das offensichtliche Foto stammt aus der Blütezeit dieses Systems, vor der Farmenkrise der 1980er Jahre und der darauffolgenden Konzentration des Landbesitzes.

Subjects & keywords — each links to a search

From the community

Identifications, corrections, and discussion from readers — reviewed by a librarian before appearing here.

Sign in to add an identification, correction, or comment.

No notes yet — be the first to add what you know about this image.

Archive & Atlas — The Archive AA-2026-AC853C · jpg · Open