Kinder in Volkstrachten und formaler Kleidung, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Kinder in Volkstrachten und formaler Kleidung, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-66959B

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On the image

Kinder stehen in den 1970er Jahren auf einem Rasen, einige in vermeintlich mitteleuropäischen Volkstrachten, andere in standardisierten weißen Hemden und gestreiften Krawatten. Dies war die Epoche, in der kulturelle Aufführungen oft bedeuteten, sich in der vermeintlichen Tracht eines anderen Landes zu kleiden, üblicherweise ohne jede echte Verbindung dazu außer einem ausgeliehenen Schallplattenalbum.

Die Dirndl der Mädchen bilden ein Farbenkaleidoskop, das die Art enthusiastischer, wenn auch nicht ganz authentischer Hingabe an das "Erbe" demonstriert, auf die sich Gemeindeorganisatoren spezialisiert hatten. Inzwischen sind die Jungen in Uniformen mit sorgfältig gestreiftem Muster gefangen, bereit für welche ernsten musikal- oder zeremonialischen Aufgaben sie in der Nachmittagssonne auch erwarten mochte.

Die meisten von ihnen stehen mit jener geübten Geduld, die Kinder erworben haben, die gelernt haben, dass organisierter Spaß lange Wartezeiten bedeutet, während Erwachsene die Dinge arrangieren. Das Endziel war, abgesehen von einigen stolzen Eltern mit Kameras, vermutlich ein Teilnahmezertifikat und die ersehnte Befreiung in Freizeitkleidung.

The historian's note

Dieses Foto aus den 1970er Jahren zeigt eine große Gruppe von Kindern, wahrscheinlich Mitglieder einer Schul- oder Gemeindeperfomancegruppe, die sich im Freien versammelt haben. Viele der Mädchen tragen traditionelle mitteleuropäische Volkstrachten, besonders Dirndl-Kleider, die häufig bei kulturellen Schauspielen oder ethnischen Festivals getragen wurden.

Die Jungen hingegen tragen weiße Hemden und gestreifte Krawatten, eine formalere Uniform, die auf eine Beteiligung an einer Band, einem Chor oder einer zeremonialischen Gruppe hindeutet. Solche Veranstaltungen waren während dieser Zeit ein verbreitetes Mittel der Kulturvermittlung und des Gemeinschaftsengagements, um ein Gefühl für das Erbe durch Aufführungen zu fördern.

Diese Veranstaltungen zeigten oft stilisierte Darstellungen traditioneller Kleidung und Musik und dienten gleichzeitig der Unterhaltung und Bildung des Publikums über verschiedene Kulturtraditionen. Sie spielten eine Rolle bei der Gestaltung der lokalen Gemeinschaftsidentität und der Würdigung von Vielfalt, wenn auch manchmal in breit ausgelegter Weise.

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