Checkerboard Mesa, Zion National Park, Utah, 1950er Jahre — Archive & Atlas
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Zion National Park, Utah

Checkerboard Mesa, Zion National Park, Utah, 1950er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1950–1959

AA-2026-6BF63E

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On the image

Die geometrische Stirnseite eines Berges beherrscht das Bild, als hätte die Geologie sich vorgenommen, einen Punkt über Ordnung zu beweisen. Checkerboard Mesa erhebt sich vom Boden des Zion National Park mit seinen Bändern aus kreuzgeschichtetem Navajo-Sandstein, so regelmäßig, so mathematisch klar angelegt, dass es weniger nach natürlicher Formation aussieht als nach dem Beweis, die Natur habe ein technisches Lastenheft befolgt. Die Ponderosa-Kiefern drängen sich am Fuß in ihrer gewohnten Unordnung, unbeeindruckt von dem Schauspiel des Gesteins über ihnen.

Touristen der 1950er Jahre lernten, die Parks wie Schulbücher zu lesen, übersetzt in Gelände—jedes Wahrzeichen eine Lektion, jede Aussicht einen Halt wert, weil der Reiseführer es so vorgab. Checkerboard Mesa wurde berühmt dafür, offensichtlich gemustert zu sein, dafür, Geologie auf einen Blick sichtbar und lehrbar zu machen. Das Schild am Bildrand bestätigt das Ritual: ein benannter Wegpunkt an der Panoramastraße, die Art von Halt, an dem Besucher ausstiegen, nach oben blickten, begriffen, sich an einem bedeutsamen Ort zu befinden, und wieder ins Auto stiegen. Der Berg ist spektakulär auf die Weise, die für Menschen zählt, die gekommen sind, um den Westen zu sehen—offensichtlich, lesbar und bereits beschriftet.

The historian's note

Checkerboard Mesa ist ein markanter Gipfel im Zion National Park im Südwesten Utahs, gebildet aus kreuzgeschichtetem Navajo-Sandstein, dessen säulenartige Klüftung von der östlichen Anfahrt aus das charakteristische Schachbrettmuster erzeugt. Der Gipfel wurde Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts zu einem bekannten Wegmarkstein entlang des Zion-Mount Carmel Highway und markiert den landschaftlichen Korridor zwischen Zion Canyon und dem östlich gelegenen Carmel-Gebiet. Das im Gestein sichtbare Muster ist das Ergebnis differenzieller Verwitterung entlang der Klüftungsebenen und repräsentiert etwa 200 Millionen Jahre alte äolische Sandsteinablagerungen aus der Jurazeit. Bis in die 1950er Jahre fungierte der Ort als bedeutender fotogener Halt auf der Rundreise durch die Nationalparks, insbesondere für querlandreisende Automobilisten und Familien im Rahmen der Nachkriegs-Expansion des amerikanischen Freizeitreisens zu den Nationalparks.

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