Henne und Küken im Hinterhof, 1950er Jahre — Archive & Atlas
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Henne und Küken im Hinterhof, 1950er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1950–1959

AA-2026-48C7D9

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On the image

Eine Mutterhenneführt ihren Schwarm winziger, gelber Küken über einen sonnenbeschienenen Grasbewuchs – eine Szene, die in den 1950er Jahren schlicht als "seinen Teil beitragen" hätte gelten können. Ihr methodisches Vorgehen stellt sicher, dass die nächste Generation von Geflügel die fundamentale Bedeutung des Pickens im Boden zur Nahrungsbeschaffung versteht. Diese Art informelle Tierwirtschaft war ein verbreitetes Merkmal des Wohnlebens, bevor die Ära hochspezialisierter Ackerbaugebiete anbrach.

Das benachbarte Haus mit seiner anspruchslosen Architektur deutet auf ein Zuhause hin, in dem Hühner Teil des täglichen Rhythmus waren, kein Kuriosum. Diese Haustiere lieferten frische Eier oder vermittelten vielleicht bloß ein Gefühl der Selbstversorgung – eine in der Nachkriegsgesellschaft hochgeschätzte Tugend. Das gesamte Unterfangen hatte weniger mit Effizienz zu tun als vielmehr mit der stillen Genugtuung eines autarken Haushalts.

Die jungen Küken, klein und flauschig, folgen ihrer Mutter mit unerschütterlichem Vertrauen, dass diese genau weiß, was sie tut. Dieses Vertrauen ist absolut, ein biologischer Zwang, der alle persönlichen Ambitionen überlagert – etwa, ein kleines Unternehmen zu gründen oder eine Karriere in der Verwaltung anzustreben. Sie existieren einzig und allein, um ihr Schicksal als zukünftige Hühner zu erfüllen.

The historian's note

Die Aufnahme zeigt eine Haushenneausencagedmit ihren Küken in einer Wohnsituation während der 1950er Jahre. Diese Praxis, oft als Hofhühnerhaltung bezeichnet, war in Nordamerika und anderen Teilen der Welt verbreitet, selbst in zunehmend vorstädtischen Gegenden. Die Haltung einer kleinen Herdevonh Hühnern war für Familien eine praktische Möglichkeit, ihren Lebensmittelvorrat mit frischen Eiern und Fleisch zu ergänzen, besonders in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, als Autarkie ein bedeutsamer Kulturwert blieb.

Mit der Entwicklung urbaner und vorstädtischer Gebiete im Verlauf des 20. Jahrhunderts begannen lokale Verordnungen und Zonengesetze, die Haltung von Vieh, einschließlich Hühner, innerhalb von Wohngebieten einzuschränken oder zu verbieten. Diese Verschiebung spiegelte verändernde gesellschaftliche Ansichten zu Hygiene, Landnutzung und der Industrialisierung der Lebensmittelproduktion wider.

Bis zum Ende der 1950er Jahre und in die 1960er hinein sank die Hofhühnerhaltung in nicht ländlichen Gebieten deutlich ab. Die hier eingefangene Szene stellt einen verbreiteten, jedoch letztlich vorübergehenden Aspekt des Nachkriegswohnens dar, bevor moderne Landwirtschaftssysteme und strengere Stadtplanungspolitiken dominant wurden.

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