Straßeneinschnitt durch felsige Hügellandschaft, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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Straßeneinschnitt durch felsige Hügellandschaft, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-0F9AAD

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On the image

Ein Straßenabschnitt, der sich durch eine felsige Hügellandschaft schneidet, offenbart den unerschütterlichen Glauben dieser Epoche, dass eine gerade Linie immer die beste Lösung sei. Die Felsen, uralt und indifferent, waren lediglich Hindernisse, die durchschnitten werden sollten – keine Landschaftsmerkmale, die bewundert oder, Gott bewahre, umgangen werden könnten.

Dies ist die Art von geologischem Beweis, der zwei Dinge bestätigt: Straßen existieren, und jemand entschied, dass dieser besondere Weg optimal sei. Die leicht rötliche Bodenschicht an der Basis deutet auf geologische Prozesse hin, die menschliche Ambitionen um mehrere Größenordnungen vorangehend datieren – ein Detail, das wahrscheinlich von jedem übersehen wurde, der in einem Ford Pinto vorbeirauste.

Die gesamte Szene spricht für einen gewissen industriellen Pragmatismus, wobei die Landschaft in erster Linie dazu diente, schnelle Transporte zwischen Punkt A und Punkt B zu ermöglichen. Ästhetische Überlegungen, wie etwa "sollten wir diese antike Felswand wirklich stören?", standen offensichtlich nicht auf der Agenda des Architectural Review Board.

The historian's note

Der Bau größerer Straßennetze, besonders während der Mitte des 20. Jahrhunderts, erforderte oft erhebliche topographische Veränderungen. Dies umfasste das direkte Durchschneiden von Hügeln und Felsmassiven, um gewünschte Gefälle und Kurvenradien für effiziente Fahrzeugbewegung zu erreichen.

Die Szene zeigt ein typisches Beispiel solcher Ingenieurpraxis, bei der die unmittelbaren Anforderungen der Infrastrukturentwicklung Bedenken zum Schutz der natürlichen Landschaft überwogen. Diese Eingriffe waren während dieser Periode in verschiedenen Landschaftstypen in den gesamten United States üblich.

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