Wilderness Canoe Portage, North America, 1970er Jahre — Archive & Atlas
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North American Boreal Forest

Wilderness Canoe Portage, North America, 1970er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1970–1979

AA-2026-A3BE2A

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On the image

Ein Kanu in ein Gewässer zu setzen, das eher einem Bibersee als einem ursprünglichen See glich, galt in den 1970er Jahren als "dem Alltag entfliehen". Das dichte Unterholz und der prekäre Weg aus Baumstämmen und Wurzeln zum Wasser deutet auf ein Bekenntnis zur Unbequemlichkeit als Grundprinzip der Outdoor-Erholung hin. Diese Männer, gekleidet in praktische, aber keineswegs hochmoderne Outdoor-Kleidung, sind mit dem zeitlosen Ritual des Tragens beschäftigt – einem Verfahren, das offenbar von Menschen erfunden wurde, die sanfte Übergänge hassten.

Das moderne Konzept eines "Naturerlebnisses" bestand häufig darin, Ausrüstung durch dichtes Gebüsch und über rutschiges Holz zu schleppen, um ein Gefühl von rauer Selbstständigkeit zu erreichen. Dieses bestimmte Gewässerstück, voll mit Seerosenblättern und gefallenen Ästen, versprach die einzigartige Freude, ein für offenes Wasser konzipiertes Boot durch einen Hindernislauf zu paddeln.

Man muss annehmen, dass irgendwo flussabwärts oder vielleicht hinter der nächsten Biegung ein wirklich klarer See mit komfortablen Campingplätzen liegt. Bis dahin müssen sich diese Abenteurer mit der Gegenwart auseinandersetzen, die viel Heben, Manövrieren und das Vermeiden eines Sturzes ins Moor mit sich bringt.

The historian's note

Dieses Foto zeigt zwei Personen beim Tragen – dem Transportieren eines Kanus und von Ausrüstung über Land zwischen zwei Gewässern, vermutlich in einem nordamerikanischen Borealis-Wald oder einer ähnlichen Wildnis in den 1970er Jahren. Diese Art der Outdoor-Aktivität war eine beliebte Freizeitform und sprach Menschen an, die ein intensives Naturerlebnis fernab von bebauten Gebieten suchten.

Die 1970er Jahre erlebten eine deutliche Zunahme des öffentlichen Interesses an Umweltschutz und Outdoor-Aktivitäten, darunter Kanusport, Rucksackwandern und Camping. Naturgebiete, die häufig von nationalen oder staatlichen Parksystemen verwaltet wurden, boten Raum für solche Aktivitäten und betonten Selbstversorgung und minimale Umweltbelastung. Das auf dem Foto sichtbare Aluminiumkanu wurde wegen seiner Haltbarkeit und des relativ geringen Gewichts im Vergleich zu traditionellen Holzkanus zur häufigen Wahl, was das Tragen handhabbarer machte.

Solche Szenen spiegeln eine breitere Kulturbewegung wider, die darauf abzielt, die Verbindung zur Natur wiederherzustellen und körperlich anspruchsvolle Freizeitaktivitäten zu unterstützen. Diese Wildniserlebnisse erforderten häufig die Bewältigung schwierigen Geländes und primitiver Zugangspunkte, charakteristisch für unbebaute Regionen, die für ihren natürlichen Zustand bewahrt wurden.

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