Wild Bindweed in Bloom, Roadside Gravel, 1960s Slide — Archive & Atlas
An interpretation of depth — not a measured reconstruction
Depth is precomputed and interpretive — the scene falls back to the flat image where a browser can't render it.

Wild Bindweed in Bloom, Roadside Gravel, 1960s Slide — Archive & Atlas

Unattributed 1960–1969

AA-2026-96EE7B

The Archivist
Ask about this image
Archivist
Sign in to ask the Archivist about this image.
Step into the scene
Off by default. Turning it on lets the image respond to your cursor with a shallow sense of depth, rebuilt from a depth map computed when the image was catalogued. It is an interpretation for looking, not a measured 3D model — and it falls back to the flat image where the browser can't render it.

On the image

Jemand kniete sich in den Kies, um diesen Aufnahmen zu machen — nah genug, um die Bildfläche mit ausgebreiteten Winden und deren kleine hartnäckige weiße Trichtchen zu füllen. Die 1960er Jahre brachten eine ganze Generation von Amateurbotanikern hervor, die mit Farbdiafimen bewaffnet waren, jede von ihnen überzeugt davon, dass das Dokumentieren von Wildblumen entlang einer Straße oder eines Pfades ein kleine Akt wissenschaftlicher Genauigkeit war, eher denn eine angenehme Ausrede, um sich an der frischen Luft auszuruhen.

Die Blüten selbst kümmern sich um all das kein bisschen. Convolvulus öffnet seine Blüten für einen einzigen Tag, schließt sie bis zum Nachmittag, und macht sich auf den Weg, so viel nackten Kies wie botanisch möglich zu bedecken — gleichgültig gegenüber der Tatsache, dass sie üblicherweise eher als Unkraut denn als sammelwürdiges Exemplar für einen Diakasteller eingestuft wird.

Wer diesen Aufnahmen machte, wusste ausreichend, um die gelben Schlunde scharf zu stellen und das Gewirr der Blätter dahinter zu einer grünen Dunstkulisse verschwimmen zu lassen — die Art von Komposition, die ein Gartenbauverein-Rundschreiben oder eine Naturkundeklasse gebilligt hätte, ohne zu fragen, wer diese Pflanzen in der folgenden Woche aus dem Blumenbeet eines anderen gezogen hatte.

The historian's note

Feldwinde (Convolvulus arvensis) ist eine weit verbreitete mehrjährige Rebe, die an Straßenrändern, gestörten Böden und Kiesmulden in gemäßigten Klimazonen verbreitet ist, erkennbar an ihren trichterförmigen weiß bis rosafarbenen Blüten und pfeilförmigen Blättern. Sie breitet sich aggressiv durch Rhizome aus und wird von Agrar- und Gartenbaubehörden in der Regel eher als invasives Unkraut denn als Gartenzierpflanze eingestuft.

Farbfotografie von Wildblumen wurde in Nordamerika und Europa während der 1960er Jahre ein beliebtes Hobby, getrieben durch die Erschwinglichkeit von 35-mm-Diafilmen und für die Amateurnaturdokumentation beworbenen Kameras. Botanische und Gartenclubs der Epoche organisierten häufig diabasierte Identifikationsprojekte und ermutigten Mitglieder, lokale Flora zu fotografieren und zu katalogisieren, ungeachtet des landwirtschaftlichen Status einer Pflanze.

Im Bild befinden sich keine Ortsmarker; das Kiessubstrat und die Wuchsform sind konsistent mit einem gemäßigten Klima-Straßenrand oder Ödland, das für die Epoche und Region, in der solche Amateur-Botanik-Fotografie verbreitet war, typisch ist.

Subjects & keywords — each links to a search

From the community

Identifications, corrections, and discussion from readers — reviewed by a librarian before appearing here.

Sign in to add an identification, correction, or comment.

No notes yet — be the first to add what you know about this image.

Archive & Atlas — The Archive AA-2026-96EE7B · jpg · Open