Reisende an einer Schneewand, Bergpass-Straße, 1950er Jahre — Archive & Atlas
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High Mountain Pass

Reisende an einer Schneewand, Bergpass-Straße, 1950er Jahre — Archive & Atlas

Unattributed 1950–1959

AA-2026-7C2844

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On the image

Eine Frau macht eine Pause auf einer offenbar freigelegten Bergstraße, zwerghaft neben einer aufragenden Schneewand. Dies war die Art einzigartigen Reisemoments in den 1950er Jahren, der photographischen Beweis erforderte – den Nachweis, dass man Natur in ihren dramatischeren und weniger willkommenen Erscheinungsformen erfolgreich gemeistert hatte.

Sie streckt eine Hand aus, eine universelle Geste, um entweder die Lufttemperatur zu messen oder, wahrscheinlicher, um die beeindruckende Schneeverwehung dimensionell in Relation zu setzen. Ihr perfekt frisiertes Haar und ihr praktischer Blazer deuten auf eine gewisse Sorgfalt hin, ansehnlich zu wirken, selbst wenn man neben einer haushohen Schneeverwehung tief in den Bergen steht.

Das ganze Unterfangen veranschaulicht hervorragend den Glaube der Mitte des Jahrhunderts, dass ein gelungener Urlaub sowohl Abenteuer als auch die Gelegenheit erfordert, seine Ausdauer gegen die Elemente zu beweisen – idealerweise ohne zerzaust vor der Kamera zu wirken.

The historian's note

Dieses Bild erfasst eine gewöhnliche Touristenerfahrung auf hochgelegenen Bergstraßen im amerikanischen Westen der 1950er Jahre. Diese Straßen, die während eines großen Teils des Jahres aufgrund starker Schneefälle geschlossen waren, wurden im späten Frühling oder frühen Sommer freigelegt und schufen dramatische Schneewände, die mehrere Dutzend Meter hoch werden konnten.

Solche Pässe, einschließlich jener in Nationalparks wie Glacier, Yosemite oder Rocky Mountain, wurden selbst zu Zielen, sobald sie für den Straßenverkehr offen waren. Reisende hielten häufig an, um sich selbst neben diesen imposanten Schneeformationen zu photographieren, was sowohl das Naturschauspiel als auch die Ingenieurleistung hervorhob, die erforderlich war, um die Straßen für die Touristensaison zugänglich zu machen.

Diese Photographien dienten als beliebte Souvenirs und dokumentierten den Unternehmungsgeist und die sich entwickelnde Reisekultur der Ära, die darauf abzielte, großartige Naturlandschaften zu erleben.

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